K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 29-2026 vom 16.7.2026 Demo Kommunen am Limit

Wir fahren zur Demo „Kommunen am Limit“ am 18. Juli in Stuttgart

Unser Verein K21 Kernen unterstützt die Demonstration „Kommunen am Limit“, die am kommenden Samstag, 18. Juli um 12 Uhr auf dem Schloßplatz Stuttgart stattfindet.
Diese Demonstration wendet sich gegen die geplanten bzw. bereits beschlossenen Spar- und Kürzungsvorhaben der Bundesregierung vor allem im Sozialbereich. 
Doch nicht nur Krankenversicherung, Renten, Pflege, Kultur und Sozialleistungen sind davon betroffen, sondern auch der öffentliche Verkehr, also Bahnen und Busse. Auch hier besteht die Gefahr, dass dringend notwendige Ausbaumaßnahmen nicht durchgeführt bzw. verschoben werden. Oder dass Busfahrpläne vor allem in Randzeiten und im ländlichen Raum ausgedünnt werden – wie es z.B. von Gemeinderat und Landkreis vor kurzem für die Linien 211 und 212 (und schon vor längerer Zeit für die Buslinie 219 nach Endersbach) beschlossen wurde). Angesichts der Klimakrise sollte der ÖPNV ausgebaut statt eingeschränkt werden. Und warum wird nicht diskutiert, im Nahverkehr den Nulltarif einzuführen? Dann bräuchten wir keine Automaten mehr, kein Bezahlen mehr beim Fahrer, kein Aufwand mehr für Monatskarten, keine Fahrscheinkontrollen usw. Einfach einsteigen und losfahren.

Wir fahren mit dem Fahrrad zur Demo. Abfahrt um 11 Uhr in der Klosterstraße in Stetten, 11:10 Uhr am Rathaus in Rom. Bei strömendem Regen bzw. Gewitter würden wir mit dem Bus 212 (Richtung Fellbach) fahren. Abfahrt 11:33 Uhr Klosterstr., 11:43 Uhr Karlstraße Rom. In Fellbach um 11:56 Uhr in der Esslinger Straße Umstieg in die U1 bis „Börsenplatz“. Treffpunkt dann um 12:30 Uhr am Eingang des Kunstmuseums in Stuttgart.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 29-2026 vom 16.7.2026 Demo Kommunen am Limit

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 28-2026 vom 9.7.2026 VA Präsentation2

Ein kleiner aber aktiver Verein – K21 im Verwaltungsausschuss

Am 18.5. präsentierten wir unseren Verein und seine Aktivitäten im Verwaltungsausschuss (VA) des Gemeinderats. Wir sind ein kleiner Verein mit der Besonderheit, dass er nicht-eingetragen ist. Wir haben aber eine Satzung, einen Vorstand und regelmäßige Mitgliederversammlungen mit Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Jahr. Dort gibt es auch einen Kassenbericht. Dieser fällt allerdings sehr kurz aus, da wir keine größeren finanziellen Aktivitäten entfalten. Wir haben kein Vereinsheim und keine sonstigen Verbindlichkeiten. Unsere Tätigkeit ist ideeller Natur, also z.B. die Förderung von Busverkehr/S-Bahn oder die Barrierefreiheit in unserer Gemeinde.
Die Eintragung eines Vereins beim Amtsgericht ist mit einem (anfänglichen+ regelmäßigen) Aufwand verbunden. Sie hätte den Vorteil, dass bei Finanzgeschäften der Verein gesamtschuldnerisch haftet. Bei uns haften alle Mitglieder. Aber das ist kein Problem, da wir keine Finanzgeschäfte haben. Deshalb ist K21 nicht eingetragen.

Deshalb haben wir auch kein Vereinskonto (sondern nur eine Bar-Kasse). Bei einem Girokonto fielen Kontoführungsgebühren an, die z.B. den jährlichen Zuschuss der Gemeinde von 110 € „auffressen“ würden.

Trotzdem tragen wir mit unseren Aktivitäten – wie alle anderen Vereine, eingetragen oder nicht – zu einem lebendigen Gemeinwesen bei. Was ja durch die existierende Vereinsförderung der Gemeinde anerkannt und mit einem Zuschuss von 110 € „belohnt“ werden soll. Aber in unserem Fall vom VA in besagter Sitzung mehrheitlich (2:7 Stimmen) abgelehnt wurde.

Einen Bericht über unsere Aktivitäten schicken wir Ihnen gerne zu: jürgenhoran@web.de, Tel. 4 36 06

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 28-2026 vom 9.7.2026 VA Präsentation2

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 27-2026 vom 2.7.2026 VA Präsenation

Präsentation über Geschichte + Arbeit von K21 im Verwaltungsausschuss

Am 18. Mai präsentierten wir im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats, anlässlich des Punktes „Vereinsförderung für K21 Kernen“ unsere Entstehungsgeschichte und unsere Arbeit. Hier die Kurzform:

Entstanden aus dem Widerstand gegen Stuttgart21 (inzwischen wohl Stuttgart31), ursprünglich Teilnahme an Demos in Stuttgart + regelmäßiger  „Schwabenstreich“ auf dem Stettener Schulhof. Offizielle Gründung Februar 2011 mit weiter gefassten Aufgabenfeldern und Aktivitäten: Barrierefreiheit bei Bussen (Hochbord-Haltestellen) und bei der S-Bahn (Erhöhung Bahnsteige bei S-Bahn Haltestellen Rom + Stetten-Beinstein). Barrierefreiheit für Rollstühle, Rollatoren, Bewegungseingeschränkte Personen bei Geschäften (z.B. Karlstraße, Apotheke Stetten), öffentlichen Gebäuden und Überwegen (Nullabsenkungen). Neue Buslinien (X20 Waiblingen-Esslingen) + Linie 219 (Stetten-Endersbach). Mitarbeit bei Konzeption Radschnellweg Schorndorf-Stuttgart. Regelmäßige Rubrik im MB, Veranstaltungen und Vorträge (z.B. Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe) und Hagen von Ortloff (Eisenbahnromantik). Mitarbeit im Arbeitskreis Barrierefreiheit der Gemeinde + der Diakonie Stetten. Motorradlärm Esslinger Straße

Diese Präsentation können wir ihnen gerne zuschicken. Oder Sie finden sie auf der Webseite www.kernen.de. Dort im „Menü“ auf „Rathaus & Service“ klicken, dann „Gemeinderat & Politik“, dann „Rats-Info-System“ (RIS), dann links „Sitzungen“, dann im Sitzungskalender die VA-Sitzung vom 18.5.26 und bei Pkt 5 das Symbol der Büroklammer anklicken.

Kontakt: juergenhoran@web.de, Tel. 4 36 06, www.kernen21.de

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 27-2026 vom 2.7.2026 VA Präsenation

K21 Antrag im Verwaltungsausschuss niedergestimmt

Wie berichtet, war K21 am 18.6.26 im Verwaltungausschuss (VA) des Gemeinderats, mit einem Antrag auf jährliche Vereinsförderung von 110 Euro (+ ein Mal kostenlos die Glockenkelter pro Jahr). Die Präsentation über unsere Arbeit, die wir im VA präsentiert haben, finden Sie unter dem folgenden Link:

https://kernen.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZbydGo2SZyDL2WstRqb6E5e_rgY-g6OZoV92Erk9qwkk/K21_Kernen_Praesentation_VA_18.06.2026.pdf

Der Gemeinderat des PFB, Hans Peter Ruff, der (zusammen mit Mathias Kramer von der OGL) für unseren Antrag gestimmt hatte (alle anderen waren dagegen) hat für die PFB Rubrik im Mitteilungsblatt 26-2026 den untenstehenden Beitrag geschrieben, der dann vom Rathaus  n i c h t  veröffentlicht wurde. Begründung des Rathauses ebenfalls untenstehend.

Daraufhin hat unsere Pressesprecher Ebbe Kögel einen Offenen Brief an die Verwaltung, alle GemeinderätInnen und die Presse geschrieben.

Sie finden ihn ebenfalls auf dieser Webseite.

Gerne dürfen Sie uns schreiben, was Sie davon halten: juergenhoran@web.de

Der von PFB-Gemeinderat Hans Peter Ruff eingestellte und dann nicht freigegebene Beitrag für das Mitteilungsblatt 26-2026

PFB Gemeinderat für Mitteilungsblatt 26-2026 vom 25. Juni 2026 Tribunal

Nein, es war kein Tribunal!

Verwaltungsausschuss 18.6.26, es ging um die Vereinsförderung, dazu meine Erklärung: 2 gestandene Herren, Vereinsvorsitzende, mussten vor dem Ausschuss die Arbeit ihrer Vereine K21 und David-Pfeffer-Geschichtswerkstatt erläutern (siehe aktuelles MB), die nahezu jede Woche wichtige Aussagen zu Begebenheiten von Kernen in unserem Mitteilungsblatt veröffentlichen. Weil diese aber keine eingetragenen Vereine sind, werden ihnen seit Jahren bürokratische Probleme gemacht. Dabei geht es um einen kleinen jährlichen Vereinszuschuss und die jährlich einmalige Nutzung von gemeindlichen Veranstaltungsräumen. Vom Angebot, in die Satzungen der Vereine Einsicht zu nehmen wird kein Gebrauch gemacht. Wer die Veranstaltungen der Vereine besucht, mit den Besuchern spricht, erfährt, welche Resonanz diese auch über die Grenzen von Kernen hinaus haben. Was also könnte das Abstimmungsverhalten der Gemeinderäte beeinflussen: Neid, fehlende Einsicht oder Ideologie? Dabei reden genau diese Kommunalpolitiker ständig vom Bürokratieabbau. Ich lade alle Bürger von Kernen ein, die Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse zu besuchen. Wir freuen uns über ihr Interesse.

Hape Ruff

Die Email der Gemeindeverwaltung (Redaktion Mitteilungsblatt) wegen Nicht-Abdruck:

Von: Mitteilungsblatt <mitteilungsblatt@kernen.de>
Date: Di., 23. Juni 2026 um 08:21 Uhr
Subject: Ihr Beitrag für das Mitteilungsblatt Kernen im Remstal
To: Hanspeter Ruff <haperuff@gmail.com>

Sehr geehrter Herr Ruff,

vielen Dank für Ihre Einsendung. Ihr Beitrag liegt in einem Bereich, der eine redaktionelle Einzelfallentscheidung erfordert. Damit wir eine faire Lösung finden, bitten wir um eine kurze Stellungnahme und um eine überarbeitete Fassung.

Im Hinblick auf die inhaltliche Ausrichtung ist für Beiträge politischer Akteure nach Abschnitt 5.1 maßgeblich, dass „eigene Ziele“ erkennbar sind. In Ihrem Text ist zwar eine grundsätzliche Haltung zugunsten von Vereinen und gegen bürokratische Hürden erkennbar, der Schwerpunkt liegt aber über weite Strecken auf der Kritik am Verhalten anderer Gremienmitglieder und auf der Bewertung eines konkreten Vorgangs. Damit stellt sich die Frage, ob die eigenen politischen Ziele Ihrer Partei im Beitrag ausreichend klar und vorrangig dargestellt sind oder ob diese noch deutlicher herausgearbeitet werden sollten.

Daneben gilt nach Abschnitt 3.8 für alle Beiträge der Maßstab „Toleranz, Sachlichkeit, Fairness“. Problematisch erscheinen hierbei insbesondere Formulierungen wie „werden ihnen seit Jahren bürokratische Probleme gemacht“, weil diese einen pauschalen Vorwurf enthalten, ohne ihn im Text näher einzuordnen. Auch die Passage „wie man hört, im Verwaltungsausschuss emotional diskutiert“ ist in dieser Form grenzwertig, weil sie eine zugespitzte Bewertung eines Sitzungsverlaufs enthält, ohne dass die Aussage im Beitrag weiter belegt oder präzisiert wird.

Besonders kritisch ist im Rahmen von Abschnitt 5.1 die Kommentierung anderer. Dort ist als Maßstab vorgegeben, dass die Kommentierung anderer nur in zulässiger Form erfolgen darf. Die Formulierung „Was steckt hinter der Haltung genau dieser Kommunalpolitiker? Neid, fehlende Einsicht oder Ideologie?“ geht aus redaktioneller Sicht über eine sachliche politische Auseinandersetzung hinaus, weil hier einzelnen Beteiligten negative Motive zugeschrieben werden. Auch der Satz „Nicht nur, dass diese Gemeinderäte immer wieder öffentlich fordern, dass Vereine unterstützt werden“ wirkt in Verbindung mit der folgenden Zuspitzung deutlich personenbezogen und anklagend.

Vor diesem Hintergrund bitten wir um Ihre Rückmeldung, ob Sie eine überarbeitete Fassung einreichen möchten, in der die eigenen politischen Ziele stärker in den Vordergrund gestellt und die genannten Formulierungen sachlicher gefasst oder gestrichen werden. Hilfreich wäre insbesondere eine Fassung, die den politischen Standpunkt Ihrer Partei zur Vereinsförderung, zu Entscheidungsverfahren und zu den angesprochenen Themen erläutert, ohne anderen Beteiligten Motive zu unterstellen.

Mit freundlichen Grüßen


Redaktion Mitteilungsblatt
Gemeindeverwaltung Kernen im Remstal

Zuletzt noch der Text des Offenen Briefes an Redaktion Mitteilungsblatt, Bürgermeister Paulowitsch, alle GemeinderätInnen und die örtliche Presse

Sehr geehrte Frau ….. (Redaktion Mitteilungsblatt),

Hape Ruff hat mir Ihre Email und seine Antwort an Sie weitergeleitet. 

Als persönlich Betroffener und in der besagten VA-Sitzung Anwesender erlaube ich mir, einige Bemerkungen dazu zu machen.

Sie schreiben, dass der Beitrag von GR Ruff eine Einzelfallentscheidung erfordere. Deshalb nehme ich an, dass nicht Sie die Entscheidung für die Nicht-Veröffentlichung getroffen haben, sondern der Beitrag einer höheren Stelle vorgelegt wurde. Da Herr Baumann nach meinen Informationen im Urlaub ist, wird es wohl der Bürgermeister gewesen sein. Oder Sitzungsleiter Herr Folk. Deshalb tauchen die beiden im cc auf. Bitte betrachten Sie deshalb diese Mail nicht als Kritik an Ihrer Handlungsweise.

Ich werde diese Mail auch an alle GemeinderätInnen und an die örtlichen Zeitungen schicken.

Nun zum Inhaltlichen:

Also erstes ist festzuhalten, dass mit Ihrer KI, die ja üblicherweise unsere MB-Beiträge kontrolliert, irgendwas nicht stimmen kann. Sie schreiben, im Beitrag stünde die Passage „wie man hört, im Verwaltungsausschuss emotional diskutiert“. Dieser Satz steht  n i c h t  im (untenstehenden) PFB-GR-Beitrag und wurde wohl von der KI „erfunden“. Nicht das erste Mal, dass dies passiert. Wie ist das zu erklären?


Kommen wir zum inhaltlichen:

Sie monieren in Herrn Ruffs Beitrag „die Kommentierung der Meinungen anderer Gruppen“ und die als Frage formulierte Ursachenforschung („Neid, fehlende Einsicht oder Ideologie?“) für deren Ablehnung der Bezuschussung der beiden Vereine.

Ich weiß nun nicht, ob Sie bei der Sitzung anwesend waren (durch den ausgeübten Zeitdruck für unsere Präsentationen war ich damit beschäftigt, die Präsentationen durchzubringen). Wenn Sie da waren, wissen Sie ja, wovon ich im Folgenden rede. Wenn Sie nicht da waren, können wir uns gerne zusammen den KI-Mitschnitt der Sitzung anhören, um herauszufinden, ob ich Recht habe oder völlig danebenliege.

Denn die von Herrn Ruff in Frageform gewählten Ausdrücke „Neid, fehlende Einsicht oder Ideologie“ drücken nur sehr milde oder unzulänglich aus, was in den Äußerungen einzelner Gemeinderäte zum Ausdruck kam: nämlich eine nur mühsam verborgene Abneigung und totale Ablehnung der beiden Vortragenden und der von ihnen repräsentierten Vereine und deren Arbeit. 

Auch in einigen anderen Fragen kam eklatante Unkenntnis (Unterschied eingetragener und nicht eingetragener Verein) und ein tiefes Misstrauen gegen unsere Arbeit („warum Zahlung auf Ihr persönliches Konto?“ – „Wieviele Vereine haben Sie eigentlich?“) zum Ausdruck.

Die bei der Sitzung anwesende Zuhörerin, mit der wir nach der Sitzung gesprochen haben, war hell entsetzt über die während und nach unseren Präsentationen verbreiteten Stimmung unter der Mehrzahl der GemeinderätInnen. 

Dabei hätte es auch anders laufen können: nämlich die Anerkennung der in den beiden Präsentationen von Geschichtswerkstatt und K21 dargestellten Arbeit in den letzten beiden Jahrzehnten. Und die Gewährung von (beim Gesamtumfang des Kernener Haushalts) wirklich minimalen Zuschuss-Beiträgen. 

Statt dessen wurde ein – tatsächlich ideologiegetriebener – Popanz aufgebaut, der eigentlich eines Gemeinderats nicht würdig ist. (Und wofür ich mich, wenn ich noch im GR wäre, tatsächlich schämen würde).

Im Vergleich zu der von mir oben beschriebenen Stimmung und ablehnenden Haltung während der VA-Sitzung (die ja auch im Abstimmungsergebnis zum Ausdruck kam) ist der Beitrag von Herrn Ruff moderat und keinesfalls zensurwürdig. Dies sollte von Seiten der Verwaltung und des Gemeinderats noch einmal überdacht werden. 

Wir sind auf den Zuschuss nicht angewiesen und werden unsere Arbeit trotzdem fortsetzen, verlangen allerdings Gleichbehandlung mit allen anderen Vereinen – eingetragen oder nicht eingetragen.

Nachbemerkung: Und dass – im Beitrag der PFB WählerInnenvereinigung und von K21 Kernen für das Mitteilungsblatt – nicht mal mehr (ohne Namensnennung!) geschrieben werden darf, welche Fraktionen bzw. Gruppen im Gemeinderat gegen unseren Zuschussantrag gestimmt haben, ist nachgerade lächerlich. Und mit Demokratie hat das auch nichts zu tun. Wer dagegen oder dafür stimmt, kann doch auch öffentlich dazu stehen, auch wenn keine Zeitung und nur 1 Zuhörerin anwesend war.

Mit freundlichen Grüßen

Für das PFB, die David-Pfeffer-Geschichtswerkstatt + K21 Kernen

Ebbe Kögel
Tel. 07151.42866  
E-Mail: ebbe.kogel@talk21.com 
 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Antrag im Verwaltungsausschuss niedergestimmt

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 26-2026 vom 25.6.2026 VA-Sitzung2

Zuschuss für K21 Kernen im VA abgelehnt

Letzte Woche, am 18. Mai, waren wir auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses (VA) mit dem Punkt „Vereinsförderung – Antrag auf Förderung von K21 Kernen“. Worum ging es?

Die Vereinsförderrichtlinien von Kernen besagen, dass jeder Verein einen Pauschalzuschuss von 110 €/Jahr von der Gemeinde bekommt. Sowie 1x pro Jahr kostenlos die gemeindeeigenen Räumlichkeiten Glocke, Bürgerhaus oder Alte Kelter Rom. (Materieller Gegenwert: ca. 300 €).

Handelt es sich dabei um einen eingetragenen/gemeinnützigen Verein, wird der Zuschuss automatisch gewährt. Für nicht eingetragene Vereine – wie K21 Kernen – gilt der Zusatz, dass diese ihre Arbeit im VA vorstellen müssen und dann im Einzelfall entschieden wird. 
Deshalb hat unser Vorstand Jürgen Horan am 18.5. in einer Power Point Präsentation unsere Ziele und umfangreichen Aktivitäten vorgestellt. Diese Präsentation können wir ihnen gerne zuschicken. Oder Sie finden sie auf der Webseite www.kernen.de. Dort im „Menü“ auf „Rathaus & Service“ klicken, dann „Gemeinderat & Politik“, dann „Rats-Info-System“ (RIS), dann links „Sitzungen“, dann im Sitzungskalender die VA-Sitzung vom 18.5.26 und bei Pkt 5 die Büroklammer anklicken. (Geht leider nicht einfacher, wir haben alles ausprobiert).
Auf dieser Seite finden Sie dann auch das Beschlussprotokoll. Dort ist zu lesen: „Eine Förderung von K21 wird mit 2:7 Stimmen abgelehnt“. Für die Förderung waren GR Kramer (OGL) + GR Ruff (PFB), die übrigen VertreterInnen von OGL, SPD, FDP, UFW + CDU stimmten ohne große Aussprache dagegen. 
Schauen Sie sich unsere Präsentation an. Schreiben Sie uns gerne, was sie von der Ablehnung halten, juergenhoran@web.de

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 26-2026 vom 25.6.2026 VA-Sitzung2

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 23-2026 vom 4.6.2026 Bus zum Weinweg

Zum Weinweg mit dem Bus? (2)

Unser Pressesprecher Ebbe Kögel hatte in der Sitzung des Gemeinderats vom 21. Mai in der Glockenkelter Fragen gestellt zur Parkplatzsituation bzw. Erreichbarkeit des Weinweges mit dem Bus. Hier die Antworten der Gemeindeverwaltung.
a) Freigabe von Wiesenflächen entlang von landwirtschaftlichen Wegen (z.B. nach dem Alten Friedhof) fürs Parken. Antwort: das ist nicht so einfach, da es sich überwiegend um Privatgelände handelt.

b) Könnte nicht die Nutzung des ÖPNV so beworben werden, dass alle Bus-NutzerInnen beim Kauf von Essen oder Getränken einen Nachlass kriegen, der vorher entsprechend bekannt gemacht werden könnte? Antwort: Das wäre Sache der VeranstalterInnen des Weinwegs.

c) Bedarfshaltestelle in der Obergaß (gleich nach der Glockenkelter) während des Weinwegs, zum Ein- und Aussteigen für BesucherInnen? Antwort: das wäre Sache des für den Busverkehrs zuständigen Landkreises.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 23-2026 vom 4.6.2026 Bus zum Weinweg

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 24-2026 vom 11.6.2026 VA-Sitzung

K21 Kernen im Verwaltungsausschuss

Wegen eines Zuschussantrages steht unser Verein „K21 Kernen zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs“ auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses der Gemeinde Kernen: Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr, Bürgerhaus Saal 2.

Wir werden einen kurzen Diavortrag über unsere Aktivitäten der letzten Jahre präsentieren. Die Sitzung ist öffentlich, die interessierte Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

Motorradlärm in der Esslinger Straße

Am 6. Juni war in der Waiblinger Kreiszeitung unter der Überschrift „Weinstadt: Mehr Müll auf Parkplatz“ zu lesen, dass sich AnwohnerInnen der Straße zwischen Schnait und Manolzweiler beklagt hätten, dass sich wegen der Schließung des Parkplatzes am „Tor ins Remstal“ in Stetten die MotorradfahrerInnen sich nun auf dem Parkplatz beim Schnaiter Skulpturenpfad träfen. Da stellt sich nun schon die Frage, was durch die Schließung in Stetten gewonnen wurde?

Weiße Kreise

In der Stuttgarter Zeitung vom 6.6. war unter der Überschrift „Weiße Kreise sollen Motorradfahrer schützen“ zu lesen, dass gegenwärtig – nach österreichischem Vorbild – geprüft werden soll, ob – für enge Kurven – das Aufbringen von weißen Kreisen neben dem Mittelstreifen dazu führen könnte, dass die Motorradfahrenden die Kurven nicht mehr so eng schneiden. Das Kurvenschneiden führt oft dazu, dass es zu schweren oder gar tödlichen Unfällen kommt, weil sie zu nahe am Gegenverkehr sind. Bisher sind diese Kreise nach dem deutschen Straßenverkehrsrecht nicht erlaubt. 
 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 24-2026 vom 11.6.2026 VA-Sitzung

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 22-2026 vom 28.5.2026 ÖPNV + Weinweg

Zum Weinweg mit dem Bus?

Am Pfingstwochenende war wieder Weinweg. Und – erwartbar – der halbe Ort zugeparkt. Im Vorfeld des Festes hatte deshalb unser Pressesprecher Ebbe Kögel in der Sitzung des Gemeinderats vom 21. Mai in der Glockenkeler folgende Fragen gestellt:
Mir liegt hier ein Schreiben der Gemeindeverwaltung vor an die AnwohnerInnen im süd-östlichen Bereich von Stetten. Mit der Ankündigung von verschiedenen Halteverbotszonen für die Tage des Weinwegs. Bei der gegenwärtigen Wetterlage ist davon auszugehen, dass es einen großen Ansturm von Privat-Pkws geben wird.
1. Hier wäre die Frage, ob nicht Wiesenflächen entlang von landwirtschaftlichen Wegen (z.B. nach dem Alten Friedhof) fürs Parken eingerichtet bzw. freigegeben werden könnten. Es kommen ja viele Familien mit Kindern, die nicht beim Schetter parken können, um zu Fuß in die Wengert zu gehen.
2. Könnte nicht die Nutzung des ÖPNV so beworben werden, dass alle Bus-NutzerInnen beim Kauf von Essen oder Getränken einen Nachlass kriegen, der vorher entsprechend bekannt gemacht werden könnte?

Zusatzhaltestelle in der Obergaß
In diesem Zusammenhang möchten wir den bereits mehrfach gemachten Vorschlag erneuern, für den Weinweg (und andere Veranstaltungen in der Glockenkelter) in der Obergaß [Hindenburgstr.], gleich nach der Glockenkelter, eine Bedarfshaltestelle für den Bus einzurichten, wo ein- und ausgestiegen werden könnte. Weil so nahe an den Eingang zum Weinweg käme man von keiner anderen Stelle bzw. keinem Parkplatz in Stetten. Das wäre ein konkreter Vorteil für die Anreise mit dem Bus.

Über die Antworten der Gemeindeverwaltung informieren wir in der nächsten Woche. 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 22-2026 vom 28.5.2026 ÖPNV + Weinweg

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 21-2026 vom 21.5.2026 Neue Buslinienführung Rom2

Neue Buslinienführung in Rom (2)

Vorletzte Woche berichteten wir über die Sitzung des Gemeinderats (GR) vom 28. April, als die neue Linienführung für die Busse 211 und 212 in Rom auf der Tagesordnung stand. Zu Gast waren 2 Vertreter des für den Busverkehr zuständigen Landratsamtes (LRA), die – in seltener Einmütigkeit – von Seiten des GR massiven Gegenwind für ihren Vorschlag erhielten, die Linienführung in Rom so zu ändern, dass Bus 211 (Waiblingen) in Zukunft in beide Richtungen über die Arkaden und Waiblingerstr./Hauptstr. bis zur Friedrichstr. geführt wird.

Wir hatten dazu letzte Woche eine Fortsetzung mit einem Alternativvorschlag geschrieben. Das wurde aber leider nicht abgedruckt. Die Begründung des Rathauses: „Nach Abschnitt 4.1 [Statut Mitteilungsblatt] sind für Vereine und Organisationen „keine pol. Inhalte“ zulässig; ausgenommen sind insoweit nur Parteien und Fraktionen. Ihr Beitrag beschränkt sich nicht auf eine neutrale Information, sondern bewertet die Haltung des Gemeinderats und des Landratsamts, entwickelt einen eigenen Lösungsvorschlag zur Verkehrsführung und nimmt damit erkennbar zu einer politischen Sachfrage Stellung. Ihr Text ist in der vorliegenden Form nicht als solcher zulässiger Vereinsbeitrag erkennbar, sondern als Stellungnahme zu einer kommunalpolitischen Verkehrsentscheidung“.
Sie lesen deshalb diese Woche im Beitrag der WählerInnenvereinigung Parteifreies Bündnis PFB, welche Idee wir dazu entwickelten.

Gerne dürfen Sie uns schreiben, was Sie davon halten, juergenhoran@web.de

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 21-2026 vom 21.5.2026 Neue Buslinienführung Rom2

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 15-2026 vom 9.4.2026

Es geht wieder los

Wie letzte Woche berichtet, hat das Landratsamt in Waiblingen im letzten Jahr ganz kurzfristig den Parkplatz am „Tor zum Remstal“ beseitigt – und damit auch den dortigen Treffpunkt für MotorradfahrerInnen. Mit dem Ergebnis, dass dieser schöne Aussichtspunkt nun auch nicht mehr für „normale“ TouristInnen zugänglich ist.

Die MotorradfahrerInnen haben ihren Treffpunkt einfach 200 Meter weiter nach oben verlagert, zur Einfahrt vom Schützenhaus. Wie unser Foto zeigt, dass am Ostermontag aufgenommen wurde.

Die Frage stellt sich nun, was durch die Beseitigung des Parkplatzes am „Tor zum Remstal“ gewonnen wurde?

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt 15-2026 vom 9.4.2026

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 14-2026 vom 1.4.2026 800. Motorradlaerm

Es geht wieder los
Kaum gibt es die ersten warmen Tage, geht es wieder los mit dem Motorradlärm in der Esslinger Straße. Nachdem das Landratsamt im letzten Jahr ganz kurzfristig den Parkplatz am „Tor zum Remstal“ beseitigt hatte – und damit auch den dortigen Treffpunkt für MotorradfahrerInnen – war es kurzfristig ein bisschen ruhiger geworden. (Siehe Foto) Aber seither ist dieser schöne (und in der Vergangenheit gut angenommende) Aussichtspunkt halt auch nicht mehr für „normale“ TouristInnen zugänglich. Um dort z.B. schöne Fotos des Stettener Panoramas zu machen. 
Die MotorradfahrerInnen treffen sich inzwischen 200 Meter weiter oben, an der Einfahrt zum Schützenhaus. Was ist also gewonnen worden? 

Wir können nur unseren schon vielfach eingebrachten Vorschlag erneuern: sogenannte Lärmblitzer aufzustellen, wie sie in Holland erfolgreich eingesetzt werden. Aber in Deutschland wohl noch nicht zugelassen sind. 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 14-2026 vom 1.4.2026 800. Motorradlaerm

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 13-2026 vom 25.3.2026 800. Montagsdemo2

Wir fahren zur 800. Montagsdemo am 30.3.
Wie schon seit Jahrzehnten fahren Mitglieder und SympathisantInnen von K21 Kernen zu den Montagsdemos gegen Stuttgart 21 in die Landeshauptstadt. 

Am 30. März 2026 findet nun um 18 Uhr auf dem Schlossplatz die 800. Montagsdemo statt. Mit Redebeiträgen von Prof. Dr. Heiner Monheim (Sprecher von „Bürgerbahn – Denkfabrik für eine starke Schiene“), Dr. Katharina Keil (Wirtschaftswissenschaftlerin), Tobi Rosswog (Verkehrswende Aktivist) und Timo Brunke (Wortkünstler).
Mit den genannten RednerInnen findet anschließend eine Podiumsdiskussion im Württembergischen Kunstverein statt.

Wir fahren zusammen mit dem ÖPNV zur Kundgebung: Abfahrt mit dem Bus 212 um 17:10 Uhr ab Stetten Kelter, 17:22 Uhr ab Karlstraße. Umstieg in der Esslingerstraße in Fellbach um 17:36 Uhr in die U1 bis Stuttgart Börsenplatz.
Weitere Infos auf unserer Webseite www.kernen21.de und bei Jürgen Horan, Tel. 4 35 05

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 13-2026 vom 25.3.2026 800. Montagsdemo2

PERSÖNLICH!

Herrn 

Präsidenten Kay Scheller 

Bundesrechnungshof 

Adenauerallee 81

53113 Bonn

Steuerverschwendung beim Pfaffensteigtunnel (Verlegung der Gäubahnstrecke)

Sehr geehrter Herr Präsident,

die Probleme bezüglich Planung, Bau und Finanzierung des Pfaffensteigtunnels samt der Verlegung der bisherigen Strecke der Gäubahn zwischen Böblingen-Goldberg und Flughafen Stuttgart sind Ihnen bekannt. Möglicherweise untersucht der Bundesrechnungshof bereits die Vorgänge. Insoweit darf ich insbesondere Bezug nehmen auf die gemeinsamen Schreiben vom 31.10.2025 und vom 12.1.2026 von Herrn Baubürgermeister a.D. Frank Distel für die Schutzgemeinschaft Filder e. V. und von mir für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 an Sie, welche allerdings unbeantwortet blieben.

Ergänzend zu den Ihnen vorliegenden Informationen möchte ich mich als ehemaliger Angehöriger der Strafjustiz (Vorsitzender Richter am Landgericht a. D.), welcher jahrzehntelang für die Staatsanwaltschaft Stuttgart, Amtsgerichte im Bezirk des Landgerichts Stuttgart, Landgericht Stuttgart und Oberlandesgericht Stuttgart tätig war, wegen der rechtlichen und auch strafrechtlichen Problematik an Sie wenden. Denn je mehr ich mich mit diesem Projekt befasse, desto mehr scheinen mir die Vorgänge vergleichbar mit den Fällen organisierter Kriminalität, die ich insbesondere als Haft-und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Stuttgart zu bearbeiten hatte.

Warum es für den Bundesrechnungshof wichtig sein sollte, sich mit den Entscheidungsvorgängen zu befassen und je nach dem Ergebnis der Untersuchungen auch eine Vorlage an die zuständige Staatsanwaltschaft zu prüfen, will ich nachfolgend darlegen. Gerne stehe ich Ihnen und Ihren Bediensteten auch zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Verlagerung der Finanzierung von der Bahn und ihren Projektpartnern bei Stuttgart 21 auf den Bund

Die geänderte Führung der Gäubahn, nämlich nicht mehr auf der jetzigen Strecke von Böblingen über Stuttgart-Vaihingen und die Panoramabahn zum Hauptbahnhof Stuttgart, sondern bereits ab Böblingen-Goldberg über die Filderebene zum Flughafen Stuttgart und weiter durch den Fildertunnel zum Hauptbahnhof Stuttgart, entspricht sämtlichen Vereinbarungen der Bahn mit den Projektpartnern zum eigenwirtschaftlichen Vorhaben Stuttgart 21. Insbesondere ist sie auch eine der Grundlagen für den „Finanzierungsvertrag Stuttgart 21“ vom 30.3.2009. Es handelt sich unzweifelhaft um einen Teil des Projekts Stuttgart 21, was auch den früheren Planfeststellungsentscheidungen des Eisenbahn-Bundesamtes und des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg entspricht. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere in der zusammenhängenden Betrachtung aller Projektteile und der rechtlichen Konstruktion der „Gesamtrechtfertigung des Projekts“. Dies hat sich auch bei der sehr hohen Beteiligung des Flughafens Stuttgart an der Projektfinanzierung, insbesondere auch im Risikotopf, niedergeschlagen.

Ohne diesen Gäubahn-Teil wäre das Gesamtprojekt Stuttgart 21 nie beschlossen und auch nie finanziert worden. Hintergrund ist die Motivation der Landeshauptstadt Stuttgart, auf dem jetzigen Gelände des Kopfbahnhofs samt Gleisvorfeld und Abstellbahnhof den neuen Stadtteil „Rosenstein“ zu errichten. Dem wäre der jetzige oberirdische Anschluss der Gäubahn im Weg, was zur Entscheidung der Streckenführung über den Flughafen geführt hat. Bahntechnisch notwendig war diese Verlegung zu keiner Zeit. Daher ist die Finanzierung der neuen Streckenführung (egal ob durch einen Tunnel oder wie ursprünglich geplant oberirdisch) Sache der Bahn mit ihren Stuttgart-21-Projektpartnern und nicht des Bundes.

Nichtsdestotrotz wurde – offensichtlich wegen der horrenden Kostenüberschreitung bei Stuttgart 21 – die Führung der Gäubahn über den Flughafen Stuttgart plötzlich nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit zum Vorhaben planrechtlich und bei der Finanzierung vom Projekt Stuttgart 21 getrennt. Dies geschah offenkundig deswegen, um die überschuldete Deutsche Bahn AG, die allein für die Mehrkosten des Projekts Stuttgart 21 aufkommen muss, zu entlasten und die Kosten der Gäubahnführung dem Bund aufzubürden. Zwar wurden 270 Millionen Euro für den S21-Planfeststellungsabschnitt 1.3b aus dem S21-Topf umgeschichtet. Doch dies stellt nur einen Bruchteil der nun dem Bund entstehenden Kosten dar. Irgendeine rationale Begründung für die Abtrennung ist nicht erkennbar. Passenderweise hat Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGo AG, bei der Präsentation der Finanzierungszusage durch den Bund den Tunnel als „weiteres Puzzleteil für Stuttgart 21“ bezeichnet. In strafrechtlicher Hinsicht stellt sich hier die Frage der Veruntreuung von Haushaltsmitteln durch die hierfür Verantwortlichen.

Zu erwähnen ist hier auch die Volksabstimmung zum Projekt Stuttgart 21. Unabhängig davon, dass es sich juristisch nur um eine Abstimmung über eine mögliche Kündigung des Finanzierungsvertrages durch das Land Baden-Württemberg handelte und das Ergebnis ausweislich der mir schriftlich vorliegenden Auskunft der Landesabstimmungsleiterin keine rechtlichen Wirkungen hat, soll dennoch auf diese Abstimmung eingegangen werden. Denn nach wie vor berufen sich die Projektpartner und die politischen Parteien im Landtag auf jenes Ergebnis. Wenn sich jedoch die Politik an das Abstimmungsergebnis – auch wenn es juristisch keinerlei Bedeutung hat – nach 15 Jahren immer noch gebunden fühlt, so muss dies auch für den Anschluss der Gäubahn an die Landeshauptstadt gelten. Auch die Gäubahnverlegung als Teil des Projekts Stuttgart 21 war unzweifelhaft Gegenstand der Volksabstimmung.

Deutschlandtakt als Begründung für die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf

Nach der mir vorliegenden Auskunft des bahnpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Matthias Gastel reicht allein schon die Begründung, ein Projekt diene dem Deutschlandtakt, für die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf aus. Dieses Argument wird daher auch beim Pfaffensteigtunnel angeführt. Es ist jedoch falsch, weil es im künftigen Digitalen Bahnknoten Stuttgart (DKS) keinen Deutschlandtakt geben wird. Dies darf als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Denn auf den acht Gleisen des Tiefbahnhofs lässt sich ein Deutschlandtakt, der schnelle Umstiegsmöglichkeiten in die anderen Destinationen vorsieht, nicht umsetzen. Es ist völlig unerheblich, wann ein Zug dort eintrifft, weil seine Ankunft und Weiterfahrt nicht auf die anderen Züge abgestimmt ist. Nach den bisherigen Planungen betragen die Umstiegszeiten daher bei manchen Verbindungen fast eine Stunde. Die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf mit der Begründung des Deutschlandtakts ist daher zu Unrecht erfolgt.

Pfaffensteigtunnel als Teil des Ausbaus der Gäubahn

Der zweigleisige Ausbau der Gäubahn im südlichen Abschnitt ab Sulz Richtung Singen wurde schon lange geplant und in den vordringlichen Bedarf aufgenommen. Nachträglich wurde die weit entfernte neue Streckenführung im Norden ab Böblingen-Goldberg über den Flughafen zum Teil dieses Ausbaus und damit des vordringlichen Bedarfs erklärt. Dies ist rechtlich und tatsächlich falsch, denn es handelt sich um einen völlig anderen Streckenabschnitt. Zudem ist die bisherige Streckenführung über die Panoramabahn bereits zweigleisig. Es besteht also keinerlei sachlicher oder örtlicher Zusammenhang zwischen beiden Projekten. Vielmehr handelt es sich um ein völlig vom südlichen zweigleisigen Ausbau getrenntes Vorhaben, das für sich allein bewertet werden müsste.

Letztendlich lässt sich ohnehin vorhersagen, dass angesichts der immensen Kosten des Pfaffensteigtunnels mangels verfügbarer Mittel der zweigleisige Ausbau des Südabschnitts, welcher Anlass für die Aufnahme des Gäubahnausbaus in den vordringlichen Bedarf war, auf viele Jahre hinaus nicht wird umgesetzt werden können. Er hat nur noch eine Alibifunktion.

Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses (NKV)

Um die Finanzierung durch den Bund zu rechtfertigen, müsste dem Pfaffensteigtunnel ein NKV von mindestens 1,0 bestätigt werden. Für den Tunnel samt Anbindung an die Bestandsstrecke und an den Fildertunnel hätte dieser NKV nicht nachgewiesen werden können. Denn stündlich fahren auf dem Abschnitt nur wenige Züge, in denen nur wenige Reisende überhaupt zum Flughafen wollen. Güterzüge können dort nicht verkehren. Daher ist der Nutzen gering. Um dies zu verschleiern, wurde jedoch das NKV für beide nicht zusammengehörenden Teile ohne jegliche Rechtfertigung gemeinsam ermittelt. Weil der zweigleisige Ausbau im Süden insbesondere auch wesentliche Verbesserungen für den Güterverkehr mit sich bringt, ist das NKV für jenen Abschnitt so hoch, dass es – zumindest mit einer zu niedrigen Einschätzung der Kosten des Tunnels und anderer Manipulationen – für beide Teile zusammen angeblich für ein NKV von über 1,0 reichte.

Dies erinnert sehr stark an die Manipulationen beim NKV für die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, deren Kosten hinterher weit höher als bei der Berechnung lagen. Das NKV wurde nur dadurch über 1,0 gehievt, weil der Nutzen von Güterzügen einberechnet wurde, obwohl von vornherein klar war, dass diese auf der Strecke nie fahren würden. Ohnehin stehen – wie Ihnen sicher bekannt ist – derartige NKV-Berechnungen bei zahlreichen Projekten im Verdacht, aus Gründen der Durchsetzung politisch gewollter Vorhaben geschönt worden zu sein.

Bzgl. des jetzt behaupteten NKV sei noch anzumerken, dass bei der Führung der Gäubahnstrecke über den Flughafen Stuttgart der dadurch für zahlreiche Reisende entstehende Schaden nicht vom behaupteten Nutzen abgezogen wurde. Denn der zum Regionalbahnhof ausgebaute Bahnhof Stuttgart-Vaihingen verliert seine Bedeutung, weil er von den Zügen der Gäubahn gar nicht mehr angefahren werden wird. Das macht insbesondere den Umstieg für Reisende, die weder den Flughafen Stuttgart noch den Hauptbahnhof Stuttgart erreichen wollen, weit schwieriger. Denn sie sind gezwungen, wenn sie zum Beispiel nach Stuttgart-Vaihingen wollen, bereits in Böblingen von der Gäubahn auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Das bringt zwangsläufig Unbequemlichkeiten und Zeitverluste mit sich. Nach der Darstellung der Verantwortlichen für die bevorstehende Kappung der jetzigen Gäubahnstrecke (Panoramabahn), ein großer Teil der Reisenden auf der Gäubahn wolle gar nicht ins Stuttgarter Stadtzentrum fahren, stellt dies einen erheblichen Nachteil der neuen Streckenführung dar.

Bevorzugung des Projekts gegenüber anderen des vordringlichen Bedarfs

Auf meine Nachfrage, wer denn entscheide, welche der im vordringlichen Bedarf gelisteten zahlreichen Projekte tatsächlich gebaut werden, schrieb mir MdB Matthias Gastel: „Das Thema ist hochkomplex und ich kann es weder hier noch in einem Telefonat vollständig erklären, da es nicht wirklich logisch ist und im Einzelfall entschieden wird, wie es gehandhabt wird. …… Transparent war und ist das nicht.“

Erstmals erfolgte bei diesem Vorhaben die Entwurfs- und Ausführungsplanung mit beteiligten Firmen als „Partnerschaftsmodell Schiene“. Dabei gingen Bahn, Baufirmen und das Eisenbahn-Bundesamt bildlich gesprochen Hand in Hand. Anderen viel sinnvolleren Projekten wurde diese Beschleunigung nicht gewährt.

Aufschlussreich, wie die Umsetzung von Projekten zustande kommt, ist, dass sich laut einer Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen im Bundestag „seit 2002 jährlich in Fulda Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, der Deutschen Bahn AG und des Eisenbahn-Bundesamts treffen, um die unterjährige und mittelfristige Finanzplanung für die Umsetzung des Bedarfsplans Schiene zu besprechen.“ Weiterhin werde „über die Finanzplanung für den Neu- und Ausbau auf Sicht von fünf bis zehn Jahren“ beraten. „Eine parlamentarische Kontrolle der Absprachen findet nicht statt.“

Von dieser Runde ist der Weg nicht weit zu den Lobbyisten der Tunnelbauer. Marktführer ist die Firma Herrenknecht, die seit vielen Jahren eng verbunden mit der Politik ist. Dies zeigt sich schon seit jeher im Aufsichtsrat, angefangen vom Ex-Ministerpräsidenten Lothar Späth, gefolgt vom früheren LBBW-Vorstandsvorsitzenden Hans-Jörg Vetter, bis hin zum Ex-Ministerpräsidenten Oettinger, Ex-Bundeskanzler Schröder und Ex-Bahn-Vorstandsvorsitzenden Grube. Nach einem Bericht des „Spiegel“ spendete Martin Herrenknecht 2021 knapp 300.000 Euro an die CDU. Der Wahlkampf des früheren Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU) wurde demnach mit 20.000 Euro von der Herrenknecht AG unterstützt.

Enge Verbindungen gibt es auch zur Firma WBI. Deren Gründer Wittke hat sich auf das Bauen im Anhydrit spezialisiert und dem Projekt Stuttgart 21 bescheinigt, im dortigen Anhydrit könne sicher gebaut werden. Die Firma WBI wird „mit Unterstützung und Sponsoring der DB InfraGO AG“, welche für Bauten der Deutschen Bahn AG zuständig ist, im Juni 2026 den „11. Felsmechanik- und Tunnelbautag“ veranstalten. Dazu laden als Mitglieder des Beirats Vertreter der Bauindustrie, der DB InfraGo AG, der Stadt Stuttgart und des Bundesverkehrsministeriums sowie S21-Chef Olaf Drescher, der frühere S21-Chef Manfred Leger und Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht ein.

Geboten wird auch ein Vortrag „Der Tunnel Wartberg als Teil der P-Option in Stuttgart. Herausforderungen beim Tunnelbau im innerstädtischen Bereich“ von Mitarbeitern der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH und Dr.-Ing. Martin Wittke. Zum Verständnis: Auch die P-Option ist ein aufwändiges Zusatzprojekt zu Stuttgart 21, das möglichst schnell mit weiteren Steuermitteln umgesetzt werden soll.

Merkwürdigkeiten bei der Auswahl zur Förderung

Abschließend möchte ich mit meinen strafrechtlichen Erfahrungen, die ich eingangs erwähnt hatte, noch auf Auffälligkeiten bei der Umsetzung des Projekts eingehen. Die Bevorzugung dieses längsten Eisenbahntunnels Deutschlands für die wenigen Reisenden, die überhaupt zum Stuttgarter Flughafen wollen, führt zu einer eklatanten Benachteiligung anderer wichtiger Bahnprojekte in ganz Deutschland. Dies betrifft nicht nur längst versprochene Verbesserungen im Osten, sondern beispielsweise auch die Vernachlässigung des wichtigen Bahnknotens Mannheim. Die mit dem Pfaffensteigtunnel verbundene Kannibalisierung zeigt sich auch bei der jetzigen Finanzierungszusage: Von 2,5 Milliarden Euro für Bahnprojekte gehen fast 1,7 Milliarden an den Pfaffensteigtunnel. Alle anderen dringend notwendigen Infrastrukturprojekte in der Fläche fallen hinten runter.

Zur Verschleppung des längst gebotenen viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Mannheim-Heidelberg ging mir im Rahmen meiner journalistischen Tätigkeit ein Hinweis zu, man habe bewusst die Planungen für dieses Projekt nicht zügig vorangetrieben. Denn angesichts der Ansage des Bundes, nur baureife Vorhaben fördern zu wollen, habe eine Konkurrenz mit dem Pfaffensteigtunnel vermieden werden sollen. Der Hinweisgeber ist auf hoher Ebene mit der Materie befasst und erscheint mir glaubwürdig. Konkrete Nachweise zu seiner Aussage liegen mir jedoch nicht vor. Ihre Behörde hat dazu bessere Recherchemöglichkeiten. Allerdings erscheinen mir die Angaben plausibel angesichts der seit Jahrzehnten zu beobachtenden Tendenzen in der Landespolitik, die Interessen der Landeshauptstadt über diejenigen der übrigen Landesteile zu setzen.

Sehr geehrter Herr Präsident, abschließend bitte ich um zeitnahe Auskunft, ob der Bundesrechnungshof wie vorgeschlagen eine Untersuchung eingeleitet hat bzw. einleiten wird. Nach meiner Auffassung ist mir hierzu Auskunft zu erteilen. Denn anderenfalls wäre die gesetzliche Regelung, dass nach dem Ermessen des Bundesrechnungshofs eine Einsichtnahme in Ihren Bericht ermöglicht werden könnte, nicht umsetzbar.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Reicherter

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für PERSÖNLICH!

 

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 07-2026 vom 11.02.2026 Reicherter 1

Wer regelmäßig S-Bahn fährt, kennt die Sorgen der Fahrgäste mit unpünktlichen und ausfallenden Bahnen sowie wiederkehrenden Streckensperrungen. Über die Hintergründe – und um die interessierte Bevölkerung auf den neuesten Informationsstand zu bringen – spricht der Jurist (ehemals Vorsitzender Richter am Landgericht in Stuttgart) und Sprecher des S21-Aktionsbündnisses, Dieter Reicherter am Dienstag, 3. März, 19 Uhr in die Glockenkelter. Titel seines Vortrags: „S-Bahn-Chaos + Chaos-Bahn – Der Tragödie nächster Teil“.
Er war bereits zwei Mal zu Vorträgen in Stetten.
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Eine gemeinsame Veranstaltung von K21 Kernen, Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart, Allmende Stetten und Parteifreies Bündnis PFB

Weitere Infos auf den Webseiten www.kernen21.de, www. allmende-stetten.de und www.pfb-kernen.de.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für  

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 06-2026 vom 4.2.2026

Linienführung Bus 219 Stetten-Endersbach

Letzte Woche berichteten wir über unsere Korrespondenz mit Herrn Schneider vom ÖPNV-Amt des Landratsamtes. Dabei ging es auch um die Linienführung von Bus 219 Stetten-Endersbach. 

Bei der Einführung des 219er wurde damals beschlossen, den Bus in Stetten über Bühläcker- und Frauenländer- bis zur Klosterstraße zu führen und von dort bis zur Kelter. Wir hatten eine Linienführung über die Endersbacherstraße und die Diakonie vorgeschlagen. Dann hätte bei der Diakonie die Möglichkeit bestanden, vom 219er in den X20 nach Esslingen umzusteigen. Eine durchaus attraktive Verbindung für Fahrgäste, die mit der S-Bahn von Schorndorf kommen und nach Esslingen (z.B. zur Hochschule in der Flandernstraße) weiterfahren wollen. Ohne den Umweg über Waiblingen/Cannstatt zu nehmen.

Wir haben diesen Vorschlag Ende letzten Jahres gegenüber Herrn Schneider erneuert. Er schrieb uns darauf: „Eine weitere Buslinie an der Haltestelle Diakonie ist aus unserer Sicht nicht verkehrlich sinnvoll. Zudem sieht der Nahverkehrsplan des Rems-Murr-Kreises in seiner Fassung vom April 2025 auch diese Linienführung vor. Sollten sich jedoch in Zukunft Veränderungen ergeben, könnte das tatsächlich eine mögliche Option sein.“

Als wir letzte Woche um die Mittagszeit mit dem 219er von Endersbach nach Stetten gefahren sind, mussten – wegen der vielen parkenden Autos auf der Freibadseite – zwischen Bühläckerkreuzung und REWE insgesamt 5 Autos rangieren bzw. zu 15 Meter rückwärts fahren, damit der Gelenkbus weiterfahren konnte. Zeitverzögerung ca. 2 Minuten, was mit zu den regelmäßigen Verspätungen des 219ers beiträgt. Mehrmals täglich. Wie gesagt, eine unglückliche Linienführung. 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 06-2026 vom 4.2.2026

Stuttgart21 – Pfaffensteigtunnel

Ein Vortrag mit Dieter Reicherter vom Aktionsbündnis S21 am Dienstag 03.03.2026 in der Glockenkelter Kernen-Stetten/Remstal. Beginn 19.00 Uhr

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Stuttgart21 – Pfaffensteigtunnel

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 05-2026 vom 28.1.2026

Schulbus 219 nach Endersbach

Ende letzten Jahres haben wir darüber berichtet, dass die Busse der Linie 219, die morgens um 6:59 bzw. 7:07 Uhr (ab Stetten Kelter) nach Endersbach bzw. zum Schulzentrum Benzach fahren, verspätet kommen. Dies lag vor allem an der Sperrung der Hangweide bzw. den langen Staus, die sich auf der Umleitungsstrecke über die Landhauskreuzung bildeten.
Die Straße über die Hangweide ist inzwischen wieder offen, so dass sich der Schulbusverkehr weitgehend normalisiert hat und auch der Anschlussbus 206A, der von Endersbach zur Waldorfschule Engelberg fährt, von den Stettener SchülerInnen wieder erreicht wird.

Grünanforderung Landhauskreuzung
Um den Busverkehr der Linie 219 Stetten-Endersbach zu beschleunigen, hatten wir den zuständigen Stellen schon mehrere Male vorgeschlagen, an der Landhauskreuzung eine Grünanforderung für den Bus einzurichten. Das wurde nun während der Bauphase an der Hangweide auch gemacht. Nachdem die Sperrung nun aufgehoben ist, schreibt uns Herr Schneider vom ÖPNV-Amt des Landratsamtes: „Die während der Vollsperrung der K1857 installierte temporäre Busbeschleunigung bleibt vorerst erhalten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens an der Landhauskreuzung ist das Verbesserungspotenzial dadurch aber weiterhin begrenzt.“
Schauen wir mal, wie es wird, wenn die Hangweide im Frühjahr nochmal gesperrt wird.

Neue Bus-Haltestelle an der „Haldschdell“
Ende 2026 wurden in der Stettener Straße in Endersbach 2 neue Bus-Hochbord-Haltestellen gebaut, auch für Bus 219 + Übergang zur S-Bahn. Dazu schreibt uns Herr Schneider: „Die neuen Haltestellen Metzgeräcker und Eichenstraße sind seit Mitte Dezember korrekt bei Google-Maps bzw. beim VVS hinterlegt.“

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 05-2026 vom 28.1.2026

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 51-2025 vom 17.12.2025 Weihnachtswunsch

Ein Weihnachtswunsch

Haben Sie auch manchmal Weihnachtswünsche, von denen Sie nicht wissen, ob sie je in Erfüllung gehen werden? Aber diese Erfüllung ist auch nicht komplett ausgeschlossen, es ist halt nicht so klar, wann das sein wird.

So einen Weihnachtswunsch hätten wir auch: nämlich den Nulltarif im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), also in Bussen und S-Bahnen. Stellen Sie sich mal vor, Sie bräuchten keinen Fahrschein mehr, Sie stehen einfach an der Haltestelle, steigen ein und fahren los. Im Idealfall auch noch mit einem Bus im Viertelstundentakt. Die Zeitaufwand für das Bezahlen entfällt, der Bus kann sofort losfahren und kommt so schneller an sein Ziel, sagen wir mal nach Esslingen, Endersbach, Waiblingen oder Fellbach. Und dort angekommen, steigen Sie einfach in die nächste S-Bahn um. 
Wäre das nicht ein tolles Weihnachtsgeschenk für uns alle? 
Übrigens: in unserer Nachbarstadt Waiblingen gibt es diesen Nulltarif schon: zumindest an allen Samstagen im Advent im Stadtgebiet der Stauferstadt. Das wäre doch für Kernen auch mal eine gute Idee. Nächstes Jahr vielleicht?

Mit dem X20 zum Weihnachtsmarkt Esslingen
Der Weihnachts- und Mittelaltermarkt hat noch bis Montag, 22.12. täglich von 11-20 Uhr (Fr + Sa bis 21:30 Uhr) geöffnet. Der X20 fährt alle halbe Stunde in die alte Reichsstadt, am Wochenende stündlich. Dieser Bus wird rege genutzt, wie Sie sicher festgestellt haben. (Auch zur Umgehung des S-Bahn Chaos auf der Strecke zwischen Waiblingen und Cannstatt). 
Und nun stellen Sie sich mal vor, beim Nulltarif im ÖPNV entfielen die Wartezeiten beim Bezahlen und Sie wären noch schneller am Ziel. Als Weihnachtswunsch halt.
In diesem Sinne: Kommen Sie gut ins Neue Jahr.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 51-2025 vom 17.12.2025 Weihnachtswunsch

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 50-2025 vom 10.12.2025

Jahresausflug zur S21 Baustelle

Am Nikolaustag führte unser K21-Jahresend-Ausflug nach Stuttgart, zur S21-Baustellenführung. Ausgestattet mit Schutzkleidung besichtigten wir den Tiefbahnhof mit seiner berühmten Kelchstützen-Halle. Nach den Presseberichten über die auf unbestimmte Zeit verschobene Eröffnung wollten wir uns mit eigenen Augen vom Stand der Arbeiten überzeugen. Unser Führer ging zwar auf die jetzt bekannt gewordenen Probleme ein, schob allerdings die Verantwortung auf die japanische Firma ab, die den Auftrag für die Digitalisierung bekommen hatte. Einen Eröffnungstermin konnte er jedoch nicht nennen.
Abgesehen davon zeigt unser Foto, dass auch sonst noch vieles im Rohbau ist und noch einiges zu tun bleibt. Es zeigt übrigens auch, wie eng es dort, wo die Treppenaufbauten sind, auf dem verbleibenden Bahnsteig zugehen wird.
Ansonsten kam uns alles recht duster vor, durch die berühmten Lichtaugen kam nur wenig Licht in die riesige Halle. 
Trostlos sieht es im Inneren der schönen alten Schalterhalle des Bonatzbaus aus. Der dort rausgerissene Boden wurde durch eine Betongalerie ersetzt, sonst ist noch nicht viel passiert. 
Mit dem X20 zum Weihnachtsmarkt ES
Noch bis 22.12. Der X20 fährt alle halbe Stunde, am Wochenende stündlich. Siehe K21-Beitrag im MB 49.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 50-2025 vom 10.12.2025

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 49-2025 vom 3.12.2025 Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Esslingen
Am Di, 25.11. begann der Weihnachts- und Mittelaltermarkt in Esslingen, einer der schönsten in Süddeutschland. Er dauert noch bis zum 22. Dezember. Unter der Woche ist er täglich von 11 bis 20:30 und Freitag und Samstag bis 21:30 Uhr geöffnet.

Wie immer von Stetten und Rommelshausen bequem mit dem Expressbus X20 zu erreichen. Und – bedingt durch die Hangweide-Umleitung, vermutlich bis Ende des Jahres – auch noch mit einer zusätzlichen Haltestelle „Kegelplatz“ in Stetten. (Beim „Döner-Eck“).

Der X20 fährt von Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr alle halbe Stunde um Minute :05 und :35 ab „Karlstraße“, Minute .12 und :42 ab „Diakonie“. 2 Minuten später ab „Kegelplatz“. Nach 20:35 Uhr und am Samstag/Sonntag nur jede Stunde zur Minute :35, :42 und :44.

Von Esslingen zurück (ZOB – Zentraler Omnisbusbahnhof) jeweils ab Minute :19 und :49, Samstag/Sonntag nur Minute :19.
Die einfache Fahrt von Rom/Stetten nach Esslingen kostet (für 1 Zone) 3,50 Euro, hin und zurück also 7 Euro. Ein Einzeltagesticket (dann für beliebig viele Fahrten, aber nur in Zone 1) kostet 6,70 (nur über Handy buchbar, vvs.de). Ein Gruppentagesticket (auch über Handy buchen) für bis zu 4 Personen kostet 13,70 Euro. Wenn Sie ein Deutschlandticket (für 58 Euro) fahren sie „umsonst“.

Sperrung Bahngleise Waiblingen-Cannstatt

Ab 1.12.25 bis Weihnachten sind die Bahngleise zwischen WN und Cannstatt komplett gesperrt. Es gibt einen Schienenersatzverkehr. Der funktioniert mehr oder weniger gut. Meistens weniger. Für Fahrten nach Stuttgart empfiehlt sich daher Bus 212 bis Fellbach, dann die Stadtbahn U1. Oder sie fahren mit dem X20 nach Esslingen und von dort weiter mit der S1 oder den MEX-Zügen bis Cannstatt bzw. Stuttgart Hbf. Im Hauptbahnhof müssen Sie dann halt auf den inzwischen weltweit bekannten „Fernwanderweg“, um in die Innenstadt zu kommen oder mit S- oder U-Bahn weiterzufahren.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 49-2025 vom 3.12.2025 Weihnachtsmarkt