PERSÖNLICH!

Herrn 

Präsidenten Kay Scheller 

Bundesrechnungshof 

Adenauerallee 81

53113 Bonn

Steuerverschwendung beim Pfaffensteigtunnel (Verlegung der Gäubahnstrecke)

Sehr geehrter Herr Präsident,

die Probleme bezüglich Planung, Bau und Finanzierung des Pfaffensteigtunnels samt der Verlegung der bisherigen Strecke der Gäubahn zwischen Böblingen-Goldberg und Flughafen Stuttgart sind Ihnen bekannt. Möglicherweise untersucht der Bundesrechnungshof bereits die Vorgänge. Insoweit darf ich insbesondere Bezug nehmen auf die gemeinsamen Schreiben vom 31.10.2025 und vom 12.1.2026 von Herrn Baubürgermeister a.D. Frank Distel für die Schutzgemeinschaft Filder e. V. und von mir für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 an Sie, welche allerdings unbeantwortet blieben.

Ergänzend zu den Ihnen vorliegenden Informationen möchte ich mich als ehemaliger Angehöriger der Strafjustiz (Vorsitzender Richter am Landgericht a. D.), welcher jahrzehntelang für die Staatsanwaltschaft Stuttgart, Amtsgerichte im Bezirk des Landgerichts Stuttgart, Landgericht Stuttgart und Oberlandesgericht Stuttgart tätig war, wegen der rechtlichen und auch strafrechtlichen Problematik an Sie wenden. Denn je mehr ich mich mit diesem Projekt befasse, desto mehr scheinen mir die Vorgänge vergleichbar mit den Fällen organisierter Kriminalität, die ich insbesondere als Haft-und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Stuttgart zu bearbeiten hatte.

Warum es für den Bundesrechnungshof wichtig sein sollte, sich mit den Entscheidungsvorgängen zu befassen und je nach dem Ergebnis der Untersuchungen auch eine Vorlage an die zuständige Staatsanwaltschaft zu prüfen, will ich nachfolgend darlegen. Gerne stehe ich Ihnen und Ihren Bediensteten auch zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Verlagerung der Finanzierung von der Bahn und ihren Projektpartnern bei Stuttgart 21 auf den Bund

Die geänderte Führung der Gäubahn, nämlich nicht mehr auf der jetzigen Strecke von Böblingen über Stuttgart-Vaihingen und die Panoramabahn zum Hauptbahnhof Stuttgart, sondern bereits ab Böblingen-Goldberg über die Filderebene zum Flughafen Stuttgart und weiter durch den Fildertunnel zum Hauptbahnhof Stuttgart, entspricht sämtlichen Vereinbarungen der Bahn mit den Projektpartnern zum eigenwirtschaftlichen Vorhaben Stuttgart 21. Insbesondere ist sie auch eine der Grundlagen für den „Finanzierungsvertrag Stuttgart 21“ vom 30.3.2009. Es handelt sich unzweifelhaft um einen Teil des Projekts Stuttgart 21, was auch den früheren Planfeststellungsentscheidungen des Eisenbahn-Bundesamtes und des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg entspricht. Zum Ausdruck kommt dies insbesondere in der zusammenhängenden Betrachtung aller Projektteile und der rechtlichen Konstruktion der „Gesamtrechtfertigung des Projekts“. Dies hat sich auch bei der sehr hohen Beteiligung des Flughafens Stuttgart an der Projektfinanzierung, insbesondere auch im Risikotopf, niedergeschlagen.

Ohne diesen Gäubahn-Teil wäre das Gesamtprojekt Stuttgart 21 nie beschlossen und auch nie finanziert worden. Hintergrund ist die Motivation der Landeshauptstadt Stuttgart, auf dem jetzigen Gelände des Kopfbahnhofs samt Gleisvorfeld und Abstellbahnhof den neuen Stadtteil „Rosenstein“ zu errichten. Dem wäre der jetzige oberirdische Anschluss der Gäubahn im Weg, was zur Entscheidung der Streckenführung über den Flughafen geführt hat. Bahntechnisch notwendig war diese Verlegung zu keiner Zeit. Daher ist die Finanzierung der neuen Streckenführung (egal ob durch einen Tunnel oder wie ursprünglich geplant oberirdisch) Sache der Bahn mit ihren Stuttgart-21-Projektpartnern und nicht des Bundes.

Nichtsdestotrotz wurde – offensichtlich wegen der horrenden Kostenüberschreitung bei Stuttgart 21 – die Führung der Gäubahn über den Flughafen Stuttgart plötzlich nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit zum Vorhaben planrechtlich und bei der Finanzierung vom Projekt Stuttgart 21 getrennt. Dies geschah offenkundig deswegen, um die überschuldete Deutsche Bahn AG, die allein für die Mehrkosten des Projekts Stuttgart 21 aufkommen muss, zu entlasten und die Kosten der Gäubahnführung dem Bund aufzubürden. Zwar wurden 270 Millionen Euro für den S21-Planfeststellungsabschnitt 1.3b aus dem S21-Topf umgeschichtet. Doch dies stellt nur einen Bruchteil der nun dem Bund entstehenden Kosten dar. Irgendeine rationale Begründung für die Abtrennung ist nicht erkennbar. Passenderweise hat Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGo AG, bei der Präsentation der Finanzierungszusage durch den Bund den Tunnel als „weiteres Puzzleteil für Stuttgart 21“ bezeichnet. In strafrechtlicher Hinsicht stellt sich hier die Frage der Veruntreuung von Haushaltsmitteln durch die hierfür Verantwortlichen.

Zu erwähnen ist hier auch die Volksabstimmung zum Projekt Stuttgart 21. Unabhängig davon, dass es sich juristisch nur um eine Abstimmung über eine mögliche Kündigung des Finanzierungsvertrages durch das Land Baden-Württemberg handelte und das Ergebnis ausweislich der mir schriftlich vorliegenden Auskunft der Landesabstimmungsleiterin keine rechtlichen Wirkungen hat, soll dennoch auf diese Abstimmung eingegangen werden. Denn nach wie vor berufen sich die Projektpartner und die politischen Parteien im Landtag auf jenes Ergebnis. Wenn sich jedoch die Politik an das Abstimmungsergebnis – auch wenn es juristisch keinerlei Bedeutung hat – nach 15 Jahren immer noch gebunden fühlt, so muss dies auch für den Anschluss der Gäubahn an die Landeshauptstadt gelten. Auch die Gäubahnverlegung als Teil des Projekts Stuttgart 21 war unzweifelhaft Gegenstand der Volksabstimmung.

Deutschlandtakt als Begründung für die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf

Nach der mir vorliegenden Auskunft des bahnpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Matthias Gastel reicht allein schon die Begründung, ein Projekt diene dem Deutschlandtakt, für die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf aus. Dieses Argument wird daher auch beim Pfaffensteigtunnel angeführt. Es ist jedoch falsch, weil es im künftigen Digitalen Bahnknoten Stuttgart (DKS) keinen Deutschlandtakt geben wird. Dies darf als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Denn auf den acht Gleisen des Tiefbahnhofs lässt sich ein Deutschlandtakt, der schnelle Umstiegsmöglichkeiten in die anderen Destinationen vorsieht, nicht umsetzen. Es ist völlig unerheblich, wann ein Zug dort eintrifft, weil seine Ankunft und Weiterfahrt nicht auf die anderen Züge abgestimmt ist. Nach den bisherigen Planungen betragen die Umstiegszeiten daher bei manchen Verbindungen fast eine Stunde. Die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf mit der Begründung des Deutschlandtakts ist daher zu Unrecht erfolgt.

Pfaffensteigtunnel als Teil des Ausbaus der Gäubahn

Der zweigleisige Ausbau der Gäubahn im südlichen Abschnitt ab Sulz Richtung Singen wurde schon lange geplant und in den vordringlichen Bedarf aufgenommen. Nachträglich wurde die weit entfernte neue Streckenführung im Norden ab Böblingen-Goldberg über den Flughafen zum Teil dieses Ausbaus und damit des vordringlichen Bedarfs erklärt. Dies ist rechtlich und tatsächlich falsch, denn es handelt sich um einen völlig anderen Streckenabschnitt. Zudem ist die bisherige Streckenführung über die Panoramabahn bereits zweigleisig. Es besteht also keinerlei sachlicher oder örtlicher Zusammenhang zwischen beiden Projekten. Vielmehr handelt es sich um ein völlig vom südlichen zweigleisigen Ausbau getrenntes Vorhaben, das für sich allein bewertet werden müsste.

Letztendlich lässt sich ohnehin vorhersagen, dass angesichts der immensen Kosten des Pfaffensteigtunnels mangels verfügbarer Mittel der zweigleisige Ausbau des Südabschnitts, welcher Anlass für die Aufnahme des Gäubahnausbaus in den vordringlichen Bedarf war, auf viele Jahre hinaus nicht wird umgesetzt werden können. Er hat nur noch eine Alibifunktion.

Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses (NKV)

Um die Finanzierung durch den Bund zu rechtfertigen, müsste dem Pfaffensteigtunnel ein NKV von mindestens 1,0 bestätigt werden. Für den Tunnel samt Anbindung an die Bestandsstrecke und an den Fildertunnel hätte dieser NKV nicht nachgewiesen werden können. Denn stündlich fahren auf dem Abschnitt nur wenige Züge, in denen nur wenige Reisende überhaupt zum Flughafen wollen. Güterzüge können dort nicht verkehren. Daher ist der Nutzen gering. Um dies zu verschleiern, wurde jedoch das NKV für beide nicht zusammengehörenden Teile ohne jegliche Rechtfertigung gemeinsam ermittelt. Weil der zweigleisige Ausbau im Süden insbesondere auch wesentliche Verbesserungen für den Güterverkehr mit sich bringt, ist das NKV für jenen Abschnitt so hoch, dass es – zumindest mit einer zu niedrigen Einschätzung der Kosten des Tunnels und anderer Manipulationen – für beide Teile zusammen angeblich für ein NKV von über 1,0 reichte.

Dies erinnert sehr stark an die Manipulationen beim NKV für die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, deren Kosten hinterher weit höher als bei der Berechnung lagen. Das NKV wurde nur dadurch über 1,0 gehievt, weil der Nutzen von Güterzügen einberechnet wurde, obwohl von vornherein klar war, dass diese auf der Strecke nie fahren würden. Ohnehin stehen – wie Ihnen sicher bekannt ist – derartige NKV-Berechnungen bei zahlreichen Projekten im Verdacht, aus Gründen der Durchsetzung politisch gewollter Vorhaben geschönt worden zu sein.

Bzgl. des jetzt behaupteten NKV sei noch anzumerken, dass bei der Führung der Gäubahnstrecke über den Flughafen Stuttgart der dadurch für zahlreiche Reisende entstehende Schaden nicht vom behaupteten Nutzen abgezogen wurde. Denn der zum Regionalbahnhof ausgebaute Bahnhof Stuttgart-Vaihingen verliert seine Bedeutung, weil er von den Zügen der Gäubahn gar nicht mehr angefahren werden wird. Das macht insbesondere den Umstieg für Reisende, die weder den Flughafen Stuttgart noch den Hauptbahnhof Stuttgart erreichen wollen, weit schwieriger. Denn sie sind gezwungen, wenn sie zum Beispiel nach Stuttgart-Vaihingen wollen, bereits in Böblingen von der Gäubahn auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Das bringt zwangsläufig Unbequemlichkeiten und Zeitverluste mit sich. Nach der Darstellung der Verantwortlichen für die bevorstehende Kappung der jetzigen Gäubahnstrecke (Panoramabahn), ein großer Teil der Reisenden auf der Gäubahn wolle gar nicht ins Stuttgarter Stadtzentrum fahren, stellt dies einen erheblichen Nachteil der neuen Streckenführung dar.

Bevorzugung des Projekts gegenüber anderen des vordringlichen Bedarfs

Auf meine Nachfrage, wer denn entscheide, welche der im vordringlichen Bedarf gelisteten zahlreichen Projekte tatsächlich gebaut werden, schrieb mir MdB Matthias Gastel: „Das Thema ist hochkomplex und ich kann es weder hier noch in einem Telefonat vollständig erklären, da es nicht wirklich logisch ist und im Einzelfall entschieden wird, wie es gehandhabt wird. …… Transparent war und ist das nicht.“

Erstmals erfolgte bei diesem Vorhaben die Entwurfs- und Ausführungsplanung mit beteiligten Firmen als „Partnerschaftsmodell Schiene“. Dabei gingen Bahn, Baufirmen und das Eisenbahn-Bundesamt bildlich gesprochen Hand in Hand. Anderen viel sinnvolleren Projekten wurde diese Beschleunigung nicht gewährt.

Aufschlussreich, wie die Umsetzung von Projekten zustande kommt, ist, dass sich laut einer Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen im Bundestag „seit 2002 jährlich in Fulda Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, der Deutschen Bahn AG und des Eisenbahn-Bundesamts treffen, um die unterjährige und mittelfristige Finanzplanung für die Umsetzung des Bedarfsplans Schiene zu besprechen.“ Weiterhin werde „über die Finanzplanung für den Neu- und Ausbau auf Sicht von fünf bis zehn Jahren“ beraten. „Eine parlamentarische Kontrolle der Absprachen findet nicht statt.“

Von dieser Runde ist der Weg nicht weit zu den Lobbyisten der Tunnelbauer. Marktführer ist die Firma Herrenknecht, die seit vielen Jahren eng verbunden mit der Politik ist. Dies zeigt sich schon seit jeher im Aufsichtsrat, angefangen vom Ex-Ministerpräsidenten Lothar Späth, gefolgt vom früheren LBBW-Vorstandsvorsitzenden Hans-Jörg Vetter, bis hin zum Ex-Ministerpräsidenten Oettinger, Ex-Bundeskanzler Schröder und Ex-Bahn-Vorstandsvorsitzenden Grube. Nach einem Bericht des „Spiegel“ spendete Martin Herrenknecht 2021 knapp 300.000 Euro an die CDU. Der Wahlkampf des früheren Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU) wurde demnach mit 20.000 Euro von der Herrenknecht AG unterstützt.

Enge Verbindungen gibt es auch zur Firma WBI. Deren Gründer Wittke hat sich auf das Bauen im Anhydrit spezialisiert und dem Projekt Stuttgart 21 bescheinigt, im dortigen Anhydrit könne sicher gebaut werden. Die Firma WBI wird „mit Unterstützung und Sponsoring der DB InfraGO AG“, welche für Bauten der Deutschen Bahn AG zuständig ist, im Juni 2026 den „11. Felsmechanik- und Tunnelbautag“ veranstalten. Dazu laden als Mitglieder des Beirats Vertreter der Bauindustrie, der DB InfraGo AG, der Stadt Stuttgart und des Bundesverkehrsministeriums sowie S21-Chef Olaf Drescher, der frühere S21-Chef Manfred Leger und Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht ein.

Geboten wird auch ein Vortrag „Der Tunnel Wartberg als Teil der P-Option in Stuttgart. Herausforderungen beim Tunnelbau im innerstädtischen Bereich“ von Mitarbeitern der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH und Dr.-Ing. Martin Wittke. Zum Verständnis: Auch die P-Option ist ein aufwändiges Zusatzprojekt zu Stuttgart 21, das möglichst schnell mit weiteren Steuermitteln umgesetzt werden soll.

Merkwürdigkeiten bei der Auswahl zur Förderung

Abschließend möchte ich mit meinen strafrechtlichen Erfahrungen, die ich eingangs erwähnt hatte, noch auf Auffälligkeiten bei der Umsetzung des Projekts eingehen. Die Bevorzugung dieses längsten Eisenbahntunnels Deutschlands für die wenigen Reisenden, die überhaupt zum Stuttgarter Flughafen wollen, führt zu einer eklatanten Benachteiligung anderer wichtiger Bahnprojekte in ganz Deutschland. Dies betrifft nicht nur längst versprochene Verbesserungen im Osten, sondern beispielsweise auch die Vernachlässigung des wichtigen Bahnknotens Mannheim. Die mit dem Pfaffensteigtunnel verbundene Kannibalisierung zeigt sich auch bei der jetzigen Finanzierungszusage: Von 2,5 Milliarden Euro für Bahnprojekte gehen fast 1,7 Milliarden an den Pfaffensteigtunnel. Alle anderen dringend notwendigen Infrastrukturprojekte in der Fläche fallen hinten runter.

Zur Verschleppung des längst gebotenen viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Mannheim-Heidelberg ging mir im Rahmen meiner journalistischen Tätigkeit ein Hinweis zu, man habe bewusst die Planungen für dieses Projekt nicht zügig vorangetrieben. Denn angesichts der Ansage des Bundes, nur baureife Vorhaben fördern zu wollen, habe eine Konkurrenz mit dem Pfaffensteigtunnel vermieden werden sollen. Der Hinweisgeber ist auf hoher Ebene mit der Materie befasst und erscheint mir glaubwürdig. Konkrete Nachweise zu seiner Aussage liegen mir jedoch nicht vor. Ihre Behörde hat dazu bessere Recherchemöglichkeiten. Allerdings erscheinen mir die Angaben plausibel angesichts der seit Jahrzehnten zu beobachtenden Tendenzen in der Landespolitik, die Interessen der Landeshauptstadt über diejenigen der übrigen Landesteile zu setzen.

Sehr geehrter Herr Präsident, abschließend bitte ich um zeitnahe Auskunft, ob der Bundesrechnungshof wie vorgeschlagen eine Untersuchung eingeleitet hat bzw. einleiten wird. Nach meiner Auffassung ist mir hierzu Auskunft zu erteilen. Denn anderenfalls wäre die gesetzliche Regelung, dass nach dem Ermessen des Bundesrechnungshofs eine Einsichtnahme in Ihren Bericht ermöglicht werden könnte, nicht umsetzbar.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Reicherter

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 07-2026 vom 11.02.2026 Reicherter 1

Wer regelmäßig S-Bahn fährt, kennt die Sorgen der Fahrgäste mit unpünktlichen und ausfallenden Bahnen sowie wiederkehrenden Streckensperrungen. Über die Hintergründe – und um die interessierte Bevölkerung auf den neuesten Informationsstand zu bringen – spricht der Jurist (ehemals Vorsitzender Richter am Landgericht in Stuttgart) und Sprecher des S21-Aktionsbündnisses, Dieter Reicherter am Dienstag, 3. März, 19 Uhr in die Glockenkelter. Titel seines Vortrags: „S-Bahn-Chaos + Chaos-Bahn – Der Tragödie nächster Teil“.
Er war bereits zwei Mal zu Vorträgen in Stetten.
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Eine gemeinsame Veranstaltung von K21 Kernen, Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart, Allmende Stetten und Parteifreies Bündnis PFB

Weitere Infos auf den Webseiten www.kernen21.de, www. allmende-stetten.de und www.pfb-kernen.de.

 

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 06-2026 vom 4.2.2026

Linienführung Bus 219 Stetten-Endersbach

Letzte Woche berichteten wir über unsere Korrespondenz mit Herrn Schneider vom ÖPNV-Amt des Landratsamtes. Dabei ging es auch um die Linienführung von Bus 219 Stetten-Endersbach. 

Bei der Einführung des 219er wurde damals beschlossen, den Bus in Stetten über Bühläcker- und Frauenländer- bis zur Klosterstraße zu führen und von dort bis zur Kelter. Wir hatten eine Linienführung über die Endersbacherstraße und die Diakonie vorgeschlagen. Dann hätte bei der Diakonie die Möglichkeit bestanden, vom 219er in den X20 nach Esslingen umzusteigen. Eine durchaus attraktive Verbindung für Fahrgäste, die mit der S-Bahn von Schorndorf kommen und nach Esslingen (z.B. zur Hochschule in der Flandernstraße) weiterfahren wollen. Ohne den Umweg über Waiblingen/Cannstatt zu nehmen.

Wir haben diesen Vorschlag Ende letzten Jahres gegenüber Herrn Schneider erneuert. Er schrieb uns darauf: „Eine weitere Buslinie an der Haltestelle Diakonie ist aus unserer Sicht nicht verkehrlich sinnvoll. Zudem sieht der Nahverkehrsplan des Rems-Murr-Kreises in seiner Fassung vom April 2025 auch diese Linienführung vor. Sollten sich jedoch in Zukunft Veränderungen ergeben, könnte das tatsächlich eine mögliche Option sein.“

Als wir letzte Woche um die Mittagszeit mit dem 219er von Endersbach nach Stetten gefahren sind, mussten – wegen der vielen parkenden Autos auf der Freibadseite – zwischen Bühläckerkreuzung und REWE insgesamt 5 Autos rangieren bzw. zu 15 Meter rückwärts fahren, damit der Gelenkbus weiterfahren konnte. Zeitverzögerung ca. 2 Minuten, was mit zu den regelmäßigen Verspätungen des 219ers beiträgt. Mehrmals täglich. Wie gesagt, eine unglückliche Linienführung. 

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Stuttgart21 – Pfaffensteigtunnel

Ein Vortrag mit Dieter Reicherter vom Aktionsbündnis S21 am Dienstag 03.03.2026 in der Glockenkelter Kernen-Stetten/Remstal. Beginn 19.00 Uhr

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 05-2026 vom 28.1.2026

Schulbus 219 nach Endersbach

Ende letzten Jahres haben wir darüber berichtet, dass die Busse der Linie 219, die morgens um 6:59 bzw. 7:07 Uhr (ab Stetten Kelter) nach Endersbach bzw. zum Schulzentrum Benzach fahren, verspätet kommen. Dies lag vor allem an der Sperrung der Hangweide bzw. den langen Staus, die sich auf der Umleitungsstrecke über die Landhauskreuzung bildeten.
Die Straße über die Hangweide ist inzwischen wieder offen, so dass sich der Schulbusverkehr weitgehend normalisiert hat und auch der Anschlussbus 206A, der von Endersbach zur Waldorfschule Engelberg fährt, von den Stettener SchülerInnen wieder erreicht wird.

Grünanforderung Landhauskreuzung
Um den Busverkehr der Linie 219 Stetten-Endersbach zu beschleunigen, hatten wir den zuständigen Stellen schon mehrere Male vorgeschlagen, an der Landhauskreuzung eine Grünanforderung für den Bus einzurichten. Das wurde nun während der Bauphase an der Hangweide auch gemacht. Nachdem die Sperrung nun aufgehoben ist, schreibt uns Herr Schneider vom ÖPNV-Amt des Landratsamtes: „Die während der Vollsperrung der K1857 installierte temporäre Busbeschleunigung bleibt vorerst erhalten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens an der Landhauskreuzung ist das Verbesserungspotenzial dadurch aber weiterhin begrenzt.“
Schauen wir mal, wie es wird, wenn die Hangweide im Frühjahr nochmal gesperrt wird.

Neue Bus-Haltestelle an der „Haldschdell“
Ende 2026 wurden in der Stettener Straße in Endersbach 2 neue Bus-Hochbord-Haltestellen gebaut, auch für Bus 219 + Übergang zur S-Bahn. Dazu schreibt uns Herr Schneider: „Die neuen Haltestellen Metzgeräcker und Eichenstraße sind seit Mitte Dezember korrekt bei Google-Maps bzw. beim VVS hinterlegt.“

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 51-2025 vom 17.12.2025 Weihnachtswunsch

Ein Weihnachtswunsch

Haben Sie auch manchmal Weihnachtswünsche, von denen Sie nicht wissen, ob sie je in Erfüllung gehen werden? Aber diese Erfüllung ist auch nicht komplett ausgeschlossen, es ist halt nicht so klar, wann das sein wird.

So einen Weihnachtswunsch hätten wir auch: nämlich den Nulltarif im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), also in Bussen und S-Bahnen. Stellen Sie sich mal vor, Sie bräuchten keinen Fahrschein mehr, Sie stehen einfach an der Haltestelle, steigen ein und fahren los. Im Idealfall auch noch mit einem Bus im Viertelstundentakt. Die Zeitaufwand für das Bezahlen entfällt, der Bus kann sofort losfahren und kommt so schneller an sein Ziel, sagen wir mal nach Esslingen, Endersbach, Waiblingen oder Fellbach. Und dort angekommen, steigen Sie einfach in die nächste S-Bahn um. 
Wäre das nicht ein tolles Weihnachtsgeschenk für uns alle? 
Übrigens: in unserer Nachbarstadt Waiblingen gibt es diesen Nulltarif schon: zumindest an allen Samstagen im Advent im Stadtgebiet der Stauferstadt. Das wäre doch für Kernen auch mal eine gute Idee. Nächstes Jahr vielleicht?

Mit dem X20 zum Weihnachtsmarkt Esslingen
Der Weihnachts- und Mittelaltermarkt hat noch bis Montag, 22.12. täglich von 11-20 Uhr (Fr + Sa bis 21:30 Uhr) geöffnet. Der X20 fährt alle halbe Stunde in die alte Reichsstadt, am Wochenende stündlich. Dieser Bus wird rege genutzt, wie Sie sicher festgestellt haben. (Auch zur Umgehung des S-Bahn Chaos auf der Strecke zwischen Waiblingen und Cannstatt). 
Und nun stellen Sie sich mal vor, beim Nulltarif im ÖPNV entfielen die Wartezeiten beim Bezahlen und Sie wären noch schneller am Ziel. Als Weihnachtswunsch halt.
In diesem Sinne: Kommen Sie gut ins Neue Jahr.

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 50-2025 vom 10.12.2025

Jahresausflug zur S21 Baustelle

Am Nikolaustag führte unser K21-Jahresend-Ausflug nach Stuttgart, zur S21-Baustellenführung. Ausgestattet mit Schutzkleidung besichtigten wir den Tiefbahnhof mit seiner berühmten Kelchstützen-Halle. Nach den Presseberichten über die auf unbestimmte Zeit verschobene Eröffnung wollten wir uns mit eigenen Augen vom Stand der Arbeiten überzeugen. Unser Führer ging zwar auf die jetzt bekannt gewordenen Probleme ein, schob allerdings die Verantwortung auf die japanische Firma ab, die den Auftrag für die Digitalisierung bekommen hatte. Einen Eröffnungstermin konnte er jedoch nicht nennen.
Abgesehen davon zeigt unser Foto, dass auch sonst noch vieles im Rohbau ist und noch einiges zu tun bleibt. Es zeigt übrigens auch, wie eng es dort, wo die Treppenaufbauten sind, auf dem verbleibenden Bahnsteig zugehen wird.
Ansonsten kam uns alles recht duster vor, durch die berühmten Lichtaugen kam nur wenig Licht in die riesige Halle. 
Trostlos sieht es im Inneren der schönen alten Schalterhalle des Bonatzbaus aus. Der dort rausgerissene Boden wurde durch eine Betongalerie ersetzt, sonst ist noch nicht viel passiert. 
Mit dem X20 zum Weihnachtsmarkt ES
Noch bis 22.12. Der X20 fährt alle halbe Stunde, am Wochenende stündlich. Siehe K21-Beitrag im MB 49.

 

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 49-2025 vom 3.12.2025 Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Esslingen
Am Di, 25.11. begann der Weihnachts- und Mittelaltermarkt in Esslingen, einer der schönsten in Süddeutschland. Er dauert noch bis zum 22. Dezember. Unter der Woche ist er täglich von 11 bis 20:30 und Freitag und Samstag bis 21:30 Uhr geöffnet.

Wie immer von Stetten und Rommelshausen bequem mit dem Expressbus X20 zu erreichen. Und – bedingt durch die Hangweide-Umleitung, vermutlich bis Ende des Jahres – auch noch mit einer zusätzlichen Haltestelle „Kegelplatz“ in Stetten. (Beim „Döner-Eck“).

Der X20 fährt von Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr alle halbe Stunde um Minute :05 und :35 ab „Karlstraße“, Minute .12 und :42 ab „Diakonie“. 2 Minuten später ab „Kegelplatz“. Nach 20:35 Uhr und am Samstag/Sonntag nur jede Stunde zur Minute :35, :42 und :44.

Von Esslingen zurück (ZOB – Zentraler Omnisbusbahnhof) jeweils ab Minute :19 und :49, Samstag/Sonntag nur Minute :19.
Die einfache Fahrt von Rom/Stetten nach Esslingen kostet (für 1 Zone) 3,50 Euro, hin und zurück also 7 Euro. Ein Einzeltagesticket (dann für beliebig viele Fahrten, aber nur in Zone 1) kostet 6,70 (nur über Handy buchbar, vvs.de). Ein Gruppentagesticket (auch über Handy buchen) für bis zu 4 Personen kostet 13,70 Euro. Wenn Sie ein Deutschlandticket (für 58 Euro) fahren sie „umsonst“.

Sperrung Bahngleise Waiblingen-Cannstatt

Ab 1.12.25 bis Weihnachten sind die Bahngleise zwischen WN und Cannstatt komplett gesperrt. Es gibt einen Schienenersatzverkehr. Der funktioniert mehr oder weniger gut. Meistens weniger. Für Fahrten nach Stuttgart empfiehlt sich daher Bus 212 bis Fellbach, dann die Stadtbahn U1. Oder sie fahren mit dem X20 nach Esslingen und von dort weiter mit der S1 oder den MEX-Zügen bis Cannstatt bzw. Stuttgart Hbf. Im Hauptbahnhof müssen Sie dann halt auf den inzwischen weltweit bekannten „Fernwanderweg“, um in die Innenstadt zu kommen oder mit S- oder U-Bahn weiterzufahren.

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 48-2025 vom 26.11.2025 Haltestelle Haldschdell

Neue Bus-Haltestelle an der „Haldschdell“

Vor einigen Wochen wurden in der Stettener Straße in Endersbach 2 neue Bus-Hochbord-Haltestellen gebaut. Wir haben nachgefragt, ob diese Haltestellen auch für den Bus 219 (Stetten-Endersbach) gedacht sind.

Nun haben wir eine Antwort von Herrn Schneider vom Landratsamt bekommen, zuständig für den ÖPNV. Er schreibt am 21.11.: „Die Bushaltestelle Stetten-Beinstein wurde zum 03.11.2025 außer Betrieb genommen. [Das war die Haltestelle direkt am Kreisverkehr bei der S-Bahn. Diese Haltestelle wurde seither noch vom Nacht-Bus angefahren]. Mit der neuen Haltestelle Metzgeräcker besteht jetzt eine direkte Umsteigemöglichkeit von/zur Linie S2.“

Diese neue Haltestelle ist schon in Betrieb ist (aber noch nicht ganz fertiggebaut). Von dort sind es noch 220 Meter bzw. 4 Minuten Fußweg zur „Haldschdell“, wie die S-Bahn Haltestelle von den alten StettenerInnen genannt wird.

Eine gute Verbindung für alle, die morgens zur Hauptverkehrszeit nach Cannstatt oder Stuttgart wollen. Z.B. mit Bus 219 6:59 Uhr ab Kelter, Ankunft 7:07 „Metzgeräcker“, dann 4 Min. Fußweg zur S-Bahn, dort Weiterfahrt 7:19 Uhr nach Stuttgart. Mit der Chance, da noch einen Sitzplatz zu bekommen. (Was wohl bei Einstieg in Waiblingen oder Fellbach um diese Zeit so nicht möglich wäre).
Wenn es keine Verspätungen gibt. Bekanntlich aktuell eher schwierig. 

Jedenfalls eine Verbesserung, wenn auch nicht optimal. Wenn Sie das als Fahrgast  mal ausprobiert haben, dürfen Sie uns gerne Ihre Erfahrungen schreiben, juergenhoran@web.de

Weihnachtsmarkt Esslingen
Am Di, 25.11. begann der Weihnachtsmarkt in Esslingen. Wie immer bequem mit dem Expressbus X20 zu erreichen. Mehr dazu nächste Woche. 

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 47-2025 vom 19.11.2025 Mo-Demo

Wir fahren zur 783. Montagsdemo

Am 24. November um 18 Uhr findet auf dem Kleinen Schloßplatz in Stuttgart die 783. Montagsdemo gegen Stuttgart21 statt.

Es spricht der Stuttgarter SÖS-Stadtrat Hannes Rockenbauch und berichtet über den Stand des Verfahrens beim Bürgerbegehren gegen die geplante Bebauung des sog. „Gleisvorfeldes“ beim Rosensteinquartier. Zur Verhinderung dieser Bebauung (und zum Erhalt des Kopfbahnhofes) wurden in den letzten Monaten (nur in Stuttgart) fast 24.000 Unterschriften für einen Bürgerentscheid gesammelt, 20.000 wären nötig gewesen. Aber über 4.000 Unterschriften wurden von der Stadt Stuttgart nicht anerkannt, das Bürgerbegehren wäre damit gescheitert. 

Wir fahren gemeinsam hin. Wer mitfahren will, soll sich bitte bei Jürgen Horan melden, juergenhoran@web.de oder Tel. 43606.

 

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 46-2025 vom 12.11.2025

Verspätungen beim Schulbus 219 (2)

Seit dem letzten Schuljahr gibt es auf der Linie 219 von Stetten nach Endersbach einen sogenannten Verstärkerbus (einen zweiten Schulbus), der kurz vor 7 Uhr von der Haltestelle „Kelter“ in Stetten nach Endersbach bzw. zum Schulzentrum Benzach in Weinstadt fährt. Und zwar zusätzlich zum „regulären“ 219er-Bus, der um 7:07 Uhr fährt. 
Dies war deshalb notwendig geworden, weil es immer mehr SchülerInnen aus Stetten gibt (inzwischen fast 200), wo die dortigen Schulen besuchen und den Schulbus benutzen.

Des weiteren gibt es einige SchülerInnen aus Stetten, die von Endersbach aus zur  Waldorfschule in Winterbach weiterfahren. Die haben zunehmend Probleme, pünktlich zum Unterricht zu kommen, weil der Bus um 6:59 iimmer wieder zu spät kommt und dann der Anschlussbus 206A in Endersbach nicht mehr erreicht wird. 

Das liegt u.a. an der Hangweide-Umleitung bzw. an der neuen Bedarfsampel, die vor der Landhauskreuzung eingerichtet wurde bzw. an dem morgendlichen Rückstau des Berufsverkehrs, der hauptsächlich Richtung Rom bzw. Bundesstraße fährt.

Wir haben nun an Schlienz und das ÖPNV-Amt des Landkreises (zuständig für den Busverkehr) geschrieben, um eine Lösung für die beschriebene Schulbusproblematik zu finden. Die Fa. Schlienz verweist in ihrem Antwortbrief auf den erwähnten Zusatzbus um 6.59 Uhr (der aber, wie oben beschrieben, öfters sogar erst nach dem Bus um 7:07 Uhr kommt), also kein Umsteigen in Endersbach mehr ermöglicht. Das Landratsamt hat noch nicht geantwortet. 

Es müsste doch möglich sein, für die Zeit der Hangweide-Umleitung eine befriedigende Lösung zu finden.

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 44-2025 vom 27.10.2025

Verspätungen beim Schulbus 219

Seit dem letzten Schuljahr gibt es auf der Linie 219 von Stetten nach Endersbach um 7:07 Uhr einen sogenannten Verstärkerbus (einen zweiten Schulbus) von der Haltestelle „Kelter“ in Stetten nach Endersbach bzw. zum Schulzentrum Benzach in Weinstadt. Und zwar deshalb, weil es immer mehr SchülerInnen aus Stetten gibt (inzwischen fast 200), wo die dortigen Schulen besuchen und den Schulbus benutzen.

Das hat – nach Anlaufschwierigkeiten – in der Vergangenheit recht gut funktioniert. Bis vor einigen Wochen wegen der Hangweide-Umleitung die neue Bedarfsampel vor der Landhauskreuzung eingerichtet wurde. Nun stehen auch die 219er Schulbusse, die ja eigentlich nach Endersbach wollen, aber trotzdem über 2 Ampeln müssen, im morgendlichen Stau des Berufsverkehrs, der hauptsächlich Richtung Rom bzw. Bundesstraße fährt.

Die Folge ist, dass vor allem die SchülerInnen, die von Endersbach zur Waldorfschule Engelberg weiterfahren müssen, ihren Anschlussbus 206A nicht kriegen, da es am Bahnhof Endersbach nur 5 Minuten Übergang gibt. Wenn sie den Bus verpassen, kommen die Kinder regelmäßig zu spät zum Unterricht. Das ist besonders ärgerlich, da sich darunter z.T. auch Grundschulkinder der Waldorfschule befinden. 
Die Linie 206A wird übrigens von der Firma FMO (Friedrich Müller Omnibusbetriebe) aus Schwäbisch Hall betrieben, einer Tochterfirma der Deutschen Bahn. FMO wird ab 2027 auch die Linie 219 (Stetten-Endersbach) vom Schlienz übernehmen, die dieser seither eigenwirtschatlich betrieb.

Wir haben nun an Schlienz und das ÖPNV-Amt des Landkreises (zuständig für den Busverkehr) geschrieben, um eine Lösung für die beschriebene Schulbusproblematik zu finden.

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 42-2025 vom 15.10.2025

Neuvergabe Buslinien + Fahrgastbeirat (2)

Wie letzte Woche berichtet, war bei der Sitzung des Gemeinderats (GR) am 26.9.2025 unter Punkt 4 Herr Schneider vom Landratsamt Rems-Murr zu Gast, zuständig für den Busverkehr im Kreis bzw. für unsere Gemeinde. Auf der Tagesordnung stand die Neuvergabe der sog. „Linienbündel“, also der Buslinien, die in der Gemeinde Kernen verkehren. Speziell die Linien 211 (Waiblingen), 212 (Fellbach), 210 (Rom-WN-Fellbach) und der Nachtbus N21 . Diese Linien werden alle 6-7 Jahre neu ausgeschrieben (und zwar europaweit) bzw. dann an das Busunternehmen vergeben, das das beste bzw. günstigste Angebot macht.
Nun war es bis 2024 so, dass viele Buslinien von den Busunternehmen eigenwirtschaftlich, d.h. auf ihr eigenes betriebswirtschaftliches Risiko betrieben wurden. Durch Corona (Rückgang Fahrgäste) und das Deutschland-Ticket (starker Rückgang Bareinnahmen) ist das so nicht mehr möglich, der Landkreis muss jetzt und zukünftig den Busverkehr wieder subventionieren. Weil der Kreis aber Ausgaben kürzen muss, wird nur noch ein Basisangebot bezuschusst. Wenn das seitherige Angebot vollständig aufrechterhalten würde, müsste Kernen ab 2026 jährlich 77.000 € zuzahlen. D.h. der Gemeinderat muss jetzt drüber entscheiden, ob alle Fahrtenpaare bleiben oder ob gestrichen wird.

K21 tritt seit nun 15 Jahren für einen Vorrang des Öffentlichen Personennahverkehrs ein. Deshalb plädieren wir dafür, die seitherigen Verbindungen aufrechtzuerhalten. Um darüber qualifiziert entscheiden zu können, schlagen wir außerdem vor, einen Fahrgastbeirat aus regelmäßigen Bus-NutzerInnen zu gründen, der Gemeinderat und Verwaltung bei ÖPNV-Entscheidungen beraten könnte. (Forts. folgt)
 

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 40-2025 vom 1.10.2025

Motorradlärm und Petromaskulinität

Des öfteren schrieben wir hier über das Problem des Motorradlärms in der Esslingerstraße. Dazu haben wir ein interessantes Buch der Professorin Cara Dagett vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit in Potsdam gefunden: „Petromaskulinität“. Darin beschreibt sie, wie sich in der westlichen Welt ein Wirtschaftssystem entwickelt hat, das sich auf der unbegrenzten Ausbeutung der weltweiten Kohle- und Ölvorkommen gründet. 
Petro ist griechisch für Fels, wurde dann übertragen auf alle Rohstoffe, die aus dem „Fels“ herausgeholt werden. Vor allem „Petro-leum“, also Erdöl, als Grundstoff für Benzin, das der (schnellen) Fortbewegung in Verbrenner-Autos dient. Diese Art von Fortbewegung wird verbunden mit einer bestimmten Männlichkeit, die durch Filme und in der Werbung vermittelt wird. Eben Petromaskulinität. 
Für viele Männer ist der „Sound“ (= charakteristischer Klang) eines Verbrenner-Motorrads mit seinem röhrenden Auspuff Ausdruck dieser Männlichkeit. Ein geräuschloses Elektro-Motorrad wäre uninteressant. Und dies gilt nicht nur für Eliten, sondern auch für die breitere Bevölkerung – sofern sie sich so eine PS-Starke „Maschine“ leisten kann. Dieser Petromaskulinität ist mit (Geschwindigkeits-) oder Lärmkontrollen nur schwer beizukommen.

Neuvergabe Busverkehr
Bei der Gemeinderatssitzung vom 25.9. präsentierte Herr Schneider vom Landratsamt Rems-Murr die geplante Neu-Ausschreibung für den Busverkehr Fellbach/Waiblingen/Kernen. Sie finden seine Präsentation unter kernen.ratsinfomanagement.net, wenn Sie dort in der Suchfunktion „ÖPNV Linienbündel“ eingeben und dann die Anlage zum Punkt 4 anklicken. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt im nächsten MB

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Wir fahren zur Montagsdemo am 29. September

Die kommende Montagsdemo am 29.9., die Nr. 775 seit Beginn dieser wöchentlichen Kundgebungen, ist mal wieder eine besondere. Sie erinnert nämlich an den „Schwarzen Donnerstag“, den 30. September vor 15 Jahren, als im Stuttgarter Schloßpark bei einem illegalen und aus dem Ruder gelaufenen Polizei- und Wasserwerfereinsatz gegen friedliche DemonstrantInnen zahlreiche Personen verletzt und durchnässt wurden, darunter auch einige TeilnehmerInnen aus Stetten + Rom. Dieses Ereignis war mitverantwortlich für die Entstehung unseres Vereins K21 Kernen.
Bei der Kundgebung am 29.9. um 18 Uhr am Schlossplatz unter dem Motto „15 Jahre Schwarzer Donnerstag – 15 Jahre nix gelernt“ treten auf: Heinrich Steinfest, Dieter Reicherter, Timo Brunke und Daniel Kartmann. Musik von Gez Zirkelbach + Ebbe Buhl.

Um 19:30 Uhr folgt eine Infoveranstaltung im DGB-Haus Stuttgart, Willi-Bleicherstr. 20 zum Thema „Kann nicht weg – „Die Bedeutung des oberirdischen Hauptbahnhofs Stuttgart für den aktuellen und künftigen Bahnverkehr“. U.a. mit dem Römer „Eisenbahnromantiker“ Hagen von Ortloff, Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (er war im Januar 2024 bei uns zu Gast), Matthias von Herrmann (langjähriger Pressesprecher der Parkschützer) und Dr. Ing. Hans-Jörg Jäkel von den Ingenieuren 22 und Vorsitzender des Gäubahnkomitees. Musik kommt vom Liedermacher Thomas Felder. 
Wir fahren gemeinsam hin. Die genauen Abfahrtszeiten erfahren Sie bei Jürgen Horan, Tel. 43606 oder juergenhoran@web.de
Webseite
Weitere Infos auf unserer Webseite www.kernen21.de.
Motorradlärm
Fortsetzung unseres Beitrags zum Motorradlärm in der Esslinger Straße im kommenden Mitteilungsblatt

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 38-2025 vom 17.9.2025

Motorradlärm Esslinger Straße

Im Juli wird am „Tor ins Remstal“ überraschend der Parkplatz am Rande der Landesstraße beseitigt und eine durchgehende Leitplanke angebracht. (Siehe Foto). Der Platz war ein beliebter Treff für MotorradfahrerInnen aus der ganzen Region. Aus Spaß an der Freude, aber halt auch um Motorradrennen zu fahren, verbunden mit einer erheblichen Lärmbelästigung für den ganzen Südteil von Stetten.
Zur Bekämpfung des Lärms wurde ein Lärmmessgerät am Ortsausgang aufgestellt. Völlig nutzlos. Auch die vom Landratsamt angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h in den Kurven blieb wirkungslos, da nicht kontrollierbar.
Nun wurde vom Straßenbauamt gleich zu der Radikalmaßnahme mit der Leitplanke gegriffen. Was den Motorradlärm zwar leicht verringert hat, aber das Problem nicht löst. Vor allem aber wurde allen vorbeifahrenden TouristInnen, die Möglichkeit genommen, am Remstal-Tor anzuhalten und die herrliche Aussicht zu genießen.

Leider blieben in der Vergangenheit Vorschläge von K21 Kernen zur Verringerung des Lärms ohne Resonanz: z.B. das Aufstellen der in Holland üblichen „Lärmblitzer“ (angeblich in Deutschland nicht erlaubt) und das Aufbringen von wirkungsvollen Rüttelstreifen auf der Fahrbahn.

Was meinen Sie? Schreiben Sie uns: juergenhoran@web.de

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 37-2025 vom 10.9.2025, Kegelplatz

Ersatzhaltestelle X20 Kegelplatz

Vielleicht haben Sie es mitgekriegt: wegen der Hangweide-Baustelle werden Auto- und Busverkehr seit 2 Wochen über die Landhauskreuzung umgeleitet. Der Expressbus WN-ES hat deshalb veränderte Abfahrtszeiten und am „Kegelplatz“ wurde – neben „Diakonie“ – eine Zusatzhaltestelle eingerichtet. Siehe Foto vom Haltestellenaushang. 
Nun ist nicht ganz klar, warum es diese Zusatz-Haltestelle gibt. Vielleicht um den Süd-Teil von Stetten besser anzubinden, weil die Linienbusse 211, 212 und 219 während der Bauzeit nur „Klosterstraße“ und nicht mehr „Kelter“ anfahren. Da stellt sich die Frage, warum diese Zusatzhaltestelle nicht vor dem „Farraschdall“ (Gärtnerei Haidle) eingerichtet wurde? Bzw. gegenüber bei der Sitzbank, wo es zu früheren Zeiten schon mal eine Haltestelle Richtung ES gab. 
Jedenfalls war es vergangenen Freitag so, dass 3 Fahrgäste am Kegelplatz standen und der X20 trotz Handzeichen einfach vorbeirauschte. Die einen wolten über ES + Stuttgart mit dem Zug nach Berlin, eine Frau mit dem Zug zum Flughafen Memmingen, um von dort nach Georgien zu fliegen. Falls Ihnen das auch mal passiert: das Beschwerdetelefon der Fa. Schlienz erreichen Sie unter 949-310. 
Ihre Erfahrungen mit der Bus-Umleitung? Schreiben Sie uns: juergenhoran@web.de

+ Foto Aushangfahrplan Kegelplatz

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 28-2025 vom 9.7.2025, AK Barrierefreiheit

Sitzung „Arbeitskreis Barrierefreiheit“ am 15. Juli

Vor 13 Jahren gründeten der damalige Vorstandsvorsitzende der Diakonie Stetten, Pfarrer Rainer Hinzen und der damals dort beschäftigte Psychologe Hermann Kolbe den „Arbeitskreis (AK) Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Rems-Murr-Kreises“. Anlass waren die vielen Unfälle, die es an den Bahnsteigen der S-Bahn gab, weil die Einstiegshöhe in die S-Bahn-Wagen und der Spalt zwischen Bahnsteig und Wagen zu groß war. Inzwischen wurden – zumindest an den S-Bahn Stationen Rom und Stetten-Beinstein – die Bahnsteige erhöht. An vielen anderen Stationen leider noch nicht.

In diesem AK arbeiten mit: BewohnerInnen und MitarbeiterInnen der Diakonie, K21 Kernen, interessierte RollstuhlfahrerInnen, der Kreisbehinderten-Beauftragte, der Kreisjugendring Rems-Murr und weitere engagierte Einzelpersonen. Inzwischen wurde die Zielsetzung um weitere Gesichtspunkte der Barrierefreiheit erweitert, z.B. die „Leichte Sprache“ auf den Webseiten von Behörden und Institutionen und bei amtlichen Formularen und die Ermöglichung der Teilnahme am kulturellen Leben für Menschen mit Behinderungen.

Der AK trifft sich das nächste Mal am Dienstag, 15. Juli 2025 um 17 Uhr im 2. Stock des Dienstleistungszentrums der Diakonie Stetten. (Das ist das Gebäude vis-a-vis vom Freibad in der Frauenländerstraße). Interessierte und weitere Aktive sind herzlich willkommen. Weitere Infos erteilt Hermann Kolbe, Email: broolfa@gmx.de oder Tel. 0176.4459 4435

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 31-2025 vom 30.7.2025, Zuschussantrag im GR 3

Kampfabstimmung über K21-Vereinszuschuss im Gemeinderat (3)

Am 15.7. stand der Punkt „Vereinsförderung – Antrag auf Förderung von K21 Kernen“ auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Zur Erläuterung des Zuschussantrages nahmen unser Vorsitzender Jürgen Horan und Pressesprecher Ebbe Kögel am Ratstisch Platz. Nach unserer einführenden Erläuterung, warum sich K21 auch um Verkehrsprobleme außerhalb Kernens kümmert, die uns alle betreffen (z.B. Deutschlandticket), zeigten wir eine Präsentation über unsere Aktivitäten: Gründung 2011 aus dem Widerstand gegen Stuttgart21, bis heute Teilnahme + Redebeiträge bei den Montagsdemos + Dienst S21-Mahnwache, barrierefreie Busse + Bahnen, 10 Jahre Einsatz für Bahnsteigerhöhung Rom + Stetten-Beinstein (inzwischen erfolgt), Barrierefreiheit + Nullabsenkung im öffentlichen Raum für Rollstuhl- und RollatorfahrerInnen, Blindenleitstreifen, Verbesserung Busverkehr (Linie 219, Einführung X20 Expressbus), Vorschläge für Verkehrsführung Radschnellweg, Mitarbeit im AK Barrierefreiheit der Gemeinde, regelmäßige Beiträge im Mitteilungsblatt + Webseite www.kernen21.de.

Bei der anschließenden längeren Diskussion im Gemeinderat kritisierte insbesondere die SPD, dass wir kein eingetragener Verein wären. Wir täten uns nur die Mühen sparen, die eine Vereinseintragung mit sich bringt, aber trotzdem einen Zuschuss wollen. Nur kurz dazu: über 40% aller Vereine in Deutschland sind nicht eingetragene Vereine. Solange keine Rechts- und Finanzgeschäfte gemacht werden, ist dies auch überhaupt nicht notwendig. 

So kam es zur Kampfabstimmung: mit 10:5 Stimmen wurde eine Förderung über 3 Jahre abgelehnt. Zugestimmt mit 16:1 wurde einer 110-Euro-Förderung für 1 Jahr.

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 26-2025 vom 25.6.2025, Klimabewegung

Einladung zur Podiumsdiskussion über Klimabewegung
Von der Allmende haben wir eine Einladung erhalten für eine interessante Veranstaltung am Dienstag 1. Juli 2025 um 19 Uhr in der Glockenkelter. Eine Podiumsdiskussion über Geschichte, Strafverfolgung und zukünftige Ziele der Klimabewegung.

Der Klimaschutzbewegung geht es auch um die Verringerung des Autoverkehrs, der einen wesentlichen Teil zur Klimaerwärmung beiträgt.

Gast auf dem Podium ist unter anderem Karl Braig, den wir von vielen Montagsdemos und Demonstrationen gegen Stuttgart21 kennen. Er hat vor kurzem eine 5-monatige Gefängnisstrafe wegen Nötigung abgesessen, weil er am 6. und 7. März 2023 in Bayern für wenige Minuten an zwei Straßen-Sitzblockaden der Letzten Generation teilgenommen hatte.

Mehr Infos dazu in der Rubrik der Allmende in diesem Mitteilungsblatt.

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